Richtlinien für gesponserte Anzeigen und Annahmerichtlinien

INHALTSVERZEICHNIS

1. Übersicht
2. Anzeigenformat und -funktionalität

1. Übersicht

Die Richtlinien auf dieser Seite gelten für Sponsored Products und Sponsored Brands (einschließlich Sponsored Brands-Videos und Store Spotlight, sofern nicht anders angegeben). Als Werbetreibender liegt es in Ihrer Verantwortung, alle anwendbaren Gesetze, Regeln und Vorschriften einzuhalten, die für Ihre Anzeigen und jeden Ort gelten, an dem die Anzeigen geschaltet werden. Dazu gehört, alle erforderlichen Berechtigungen oder Genehmigungen von lokalen Aufsichtsbehörden für den Verkauf und den Vertrieb von oder die Werbung für die Produkte, die Sie auf Amazon bewerben möchten oder zu Ihren Anzeigen hinzufügen, einzuholen.

Darüber hinaus müssen unsere Anzeigenrichtlinien bei den von Ihnen auf Amazon betriebenen Werbekampagnen eingehalten werden. Wenn Ihre Anzeigen unsere Anzeigenrichtlinien nicht einhalten, werden Ihre Kampagnen möglicherweise erst genehmigt, nachdem Sie den Verstoß gegen die Richtlinie behoben haben. Amazon kann Ihr Anzeigenkonto wegen schwerwiegender oder wiederholter Verstöße gegen Anzeigenrichtlinien sperren oder kündigen. Bitte lesen Sie die Richtlinien in diesem Abschnitt, um mehr über die für Sponsored Products und Sponsored Brands geltenden Inhaltsbeschränkungen zu erfahren, sowie darüber, welche Produkte für diese Anzeigentypen berechtigt bzw. nicht berechtigt sind.

Diese Richtlinien gelten zusätzlich zu unseren Leitfäden für Amazon Advertising und Annahmerichtlinien. Für Ihre Werbekampagnen gelten sowohl unsere Leitfäden für Amazon Advertising und Annahmerichtlinien sowie Richtlinien. Für Sponsored Display-Anzeigen, Buchanzeigen, Posts und Stores gelten gesonderte Anzeigenrichtlinien. Technische Anforderungen finden Sie in den Anzeigenspezifikationen.

Wir aktualisieren unsere Richtlinien regelmäßig. Bitte überprüfen Sie diese Seite regelmäßig, um sicherzustellen, dass Sie hinsichtlich der Richtlinienanforderungen immer auf dem neuesten Stand sind.

Weitere Informationen zu gesponserten Anzeigen auf Amazon finden Sie unter gesponserte Anzeigen.

2. Anzeigenformat und -funktionalität

Stellen Sie sicher, dass Ihr Anzeigenformat den folgenden Richtlinien entspricht:

  • Alle Bilder und Videos müssen lesbar sein und eine hohe Auflösung haben.
  • Animation ist nur in Videos erlaubt.
  • Das Anzeigendesign darf die Lesbarkeit von Werbeanzeigenvorlagen nicht beeinträchtigen.
  • Sponsored Brands müssen eine Größe von 728 x 90, 800 x 90, 300 x 250, 160 x 600, 245 x 135 oder 900 x 45 haben. In Abschnitt 3.14 finden Sie weitere Informationen zu den Sponsored Brands-Videorichtlinien.

3. Anforderungen an den Inhalt

Die folgenden inhaltlichen Anforderungen gelten für alle Elemente Ihrer Anzeigen: individueller und Überschriftentext, Markenlogo, Bilder, Videos und Bilder der beworbenen ASIN.

3.1 Allgemeine Anforderungen

Ihre Werbeanzeigen müssen:

  • Für eine allgemeine Zielgruppe geeignet sein.
  • Den Inhalt der Landing Page genau wiedergeben.
  • In der Hauptsprache der Amazon-Website verfasst sein, auf der die Anzeige geschaltet wird.
  • Klar und wahrheitsgemäß sein, damit Kunden korrekte Informationen erhalten, bevor sie mit einer Anzeige interagieren oder sich entscheiden, ein Produkt zu kaufen.
  • Sie dürfen nur Produkte bewerben, deren Eigentümer Sie sind oder zu deren Weiterverkauf oder Vertrieb Sie berechtigt sind.
Länderspezifische Anforderungen

Saudi-Arabien: Anzeigen müssen in englischer Sprache sein. Weitere Informationen zu Übersetzungen von Anzeigen finden Sie unter Übersetzungen.

3.2 Verbotene Inhalte

Inhalte, die in allen Anzeigenelementen verboten sind
  • Amazon-Marken, -Produkte oder Verweise auf Amazon-Produkte oder -Dienstleistungen.
    • Direkte Verweise auf Amazon-Produkte aus Kompatibilitätsgründen, z. B. „Funktioniert mit Alexa“, sind zulässig, sofern das primäre Produkt an erster Stelle in der Überschrift steht oder im Bild/Video hervorgehoben wird und korrekt auf Amazon-Produkte verwiesen wird.
  • ASCII-Art.
  • Kinder in gefährlichen oder nicht kindgerechten Situationen. Beispielsweise dürfen Anzeigen Kinder nicht in der Nähe oder beim Gebrauch von Schusswaffen oder anderen Waffen zeigen oder in Situationen, die evtl. gegen bewährte Methoden der Kindersicherheit verstoßen (z. B. Kinder in Fahrzeugen ohne Sicherheitsgurte oder beim Radsport ohne Helm) oder ohne Aufsicht durch Erwachsene an Orten oder in Situationen, in denen sie sich nicht angemessen um sich selbst kümmern können (z. B. in Schwimmbädern, beim Überqueren von stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von gefährlichen Geräten).
  • Kontaktdaten, wie vollständige oder teilweise vollständige E-Mail- oder Webadressen sowie Telefonnummern, Social-Media-Adressen und QR-Codes.
  • Inhalte, die zum Rauchen ermutigen oder es verherrlichen.
  • Inhalte, die Vandalismus, antisoziales Verhalten oder die Beschädigung von öffentlichem oder privatem Eigentum fördern oder bewerben.
  • Inhalte, die den Gebrauch von illegalen Drogen, Drogenutensilien oder Produkten zur Verfälschung von Drogentests sowie den Medikamentenmissbrauch verherrlichen oder bewerben.
  • Inhalte, die behaupten oder darauf schließen lassen, dass sie die sexuelle Orientierung diagnostizieren, behandeln oder in Frage stellen können.
  • Inhalte, die an dem geografischen Ort, an dem die Anzeige geschaltet wird, als kulturell unangemessen angesehen werden können.
  • Inhalte, die Hass fördern, zu Gewalt oder Intoleranz aufstacheln oder eine bestimmte Gruppe aufgrund von ethnischer Herkunft, Hautfarbe, nationaler Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter oder einer anderen Kategorie diskriminieren.
  • Inhalte, die einen übermäßigen oder unverantwortlichen Alkoholkonsum fördern.
  • Inhalte, die Praktiken fördern, die zu körperlichen oder geistigen Schäden führen können.
  • Inhalte, die dem Kunden Fragen stellen oder ihn direkt ansprechen, wie die Verwendung von „Sie/Ihr“ (zum Beispiel „Suchen Sie nach xxx, dann probieren Sie das hier“ oder „Sind Sie mit Ihrem Gewicht weiterhin unzufrieden?“).
  • Inhalte, die umstrittene oder stark diskutierte soziale Themen behandeln.
  • Inhalte in Zusammenhang mit politischen Kampagnen, Wahlen oder politischen Themen, die öffentlich diskutiert werden, die sich für oder gegen einen Politiker oder eine politische Partei einsetzen oder die einen Politiker persönlich angreifen.
  • Grausamkeit gegenüber Menschen oder Tieren
  • Täuschende, falsche oder irreführende Inhalte.
  • Emoticons und Emojis.
  • Inhalte, die einen Mehrwert durch Ereignisse erheischen, wie z. B. Naturkatastrophen, von Menschen verursachte Katastrophen, Tragödien, die viele Menschen betreffen, Ereignisse, bei denen viele Menschen verletzt wurden, oder der Tod öffentlicher Persönlichkeiten.
  • Vorgetäuschte Funktionen wie „Wiedergabe“-Schaltflächen oder Login-Anfragen
  • Unflätige, vulgäre oder unanständige Texte oder Obszönitäten, einschließlich Verschleierungen im Text oder unangemessene Zweideutigkeiten.
  • Texte, die Kunden unter Druck setzen, Maßnahmen zu ergreifen, z. B. „Letzte Gelegenheit“, „Greifen Sie zu, ehe es zu spät ist“, „Verpassen Sie nicht“, „Beeilen Sie sich, solange der Vorrat reicht“ oder emotional aufgeladene Texte.
  • Rechtschreibfehler, übermäßige Zeichensetzung oder fehlerhafte Grammatik und Zeichensetzung.
  • Obszöne, diffamierende, verleumderische, illegale, die Privatsphäre anderer verletzende Inhalte.
  • Inhalte, die potenziell peinliche Körperfunktionen oder Leiden oder private, intime oder vertrauliche Gesundheitszustände thematisieren.
  • Verweise auf den Namen oder das Produkt eines anderen Unternehmens, die die andere Marke oder das andere Produkt verunglimpfen, einen Vergleich anstellen oder zur Bewerbung des eigenen Produkts nutzen (z. B. „besser verarbeitet als [anderes Produkt]“). Wenn Sie die Kompatibilität Ihres Produkts mit anderen Produkten in der Überschrift kommunizieren, müssen Sie die andere Marke oder das andere Produkt in den hinteren Teil der Überschrift mit einer einschränkenden Aussage wie „kompatibel mit“ aufnehmen.
  • Religiöse Äußerungen, gleich ob sie eine Religion befürworten oder abwerten
  • Angaben zu Versand oder Lieferung.
  • Sonderzeichen (es sei denn, sie sind Teil des Markennamens oder Slogans).
    • Hashtags (#) sind in individuellen Texten zulässig.
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Inhalte sind verboten:
    • Inhalte, die die traditionelle arabische Kultur, ihre Politik oder ihre Führer untergraben oder kritisieren könnten.
    • Inhalte, die politische Unruhen oder die Störung der öffentlichen Ordnung fördern könnten
    • Inhalte im Zusammenhang mit politischen Streitigkeiten oder bewaffneten Konflikten.
  • Singapur: Anzeigen für Bekleidung dürfen keine sexuell provokanten Inhalte enthalten.

3.2.1 Verbotene Bilder und Videos

Allgemeine Richtlinien

Zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen unterliegen die Bilder und Videos in Ihren Anzeigen folgenden Richtlinien für verbotene Inhalte.

  • Bilder und Videos von Waffen (einschließlich realistischer und nicht-realistischer Schusswaffen, Schwerter, Bögen und Pfeile usw.), für die Folgendes gilt:
    • Darstellung in gewalttätiger, bedrohlicher Weise, z. B. bei der Verletzung einer anderen Figur.
    • Grausame Darstellung (z. B. mit Blut bedeckt).
    • Auf eine Figur gerichtet.
    • Auf den Kunden gerichtet.
    • Handhabung durch einen Minderjährigen oder mit ihm in Zusammenhang gebracht.
    • Weitere Informationen zu den spezifischen Einschränkungen für diese Produkte finden Sie unten im Abschnitt Sport- und Freizeitartikel.
  • Realistische oder übermäßige Darstellungen von Gewalt, Brutalität, beängstigende Bilder und Videos, grafische Darstellungen von Blut, offenen oder genähten Wunden, Folterungen, Zerstückelungen oder Verstümmelungen von Körpern.
  • Voll sichtbare intime Körperteile wie Genitalien, weibliche Brüste und Gesäß.
    • Werbeanzeigen dürfen teilweise entblößende Kleidung enthalten (Models, die nackte Haut zeigen, ohne intime Bereiche zu enthüllen, oder Konturen oder eine Simulation eines intimen Bereichs zeigen), wenn sie unauffällig und für das beworbene Produkt oder die Dienstleistung relevant sind. Zum Beispiel darf ein Bild oder Video eine Frau in einem Bikini zeigen, um Bikinis zu bewerben, aber das gleiche Bild oder Video darf nicht verwendet werden, um ein Auto zu bewerben, weil eine Frau im Bikini für ein Fahrzeug nicht relevant ist.
  • Sexuelle Inhalte:
    • Sexuell suggestive Posen, wie z. B. gespreizte Beine, zerzauste Haare oder eine angehobene Hüfte zusammen mit erotischem oder sexuell anzüglichem Gesichtsausdruck.
    • Bilder und Videos, die auf sexuell anzügliche Weise übermäßige Aufmerksamkeit auf intime Körperteile wie Brüste oder Gesäß lenken.
    • Darstellungen von Minderjährigen in sexuellen Situationen.
    • Suggestive Bilder und Videos des Entkleidens, wie das Herunterziehen eines BH-Trägers oder das Abstreifen von Unterwäsche.
    • Models in Reizwäsche wie Strümpfe, Strumpfhalter oder mit Accessoires wie Peitschen und Ketten.
    • Provokante Umarmungen oder Umarmungen in einer provokanten Umgebung, wie z. B. in einer Dusche oder auf einem Bett
    • Sexuelle Anspielung in Text, Bild oder Video
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien:
    • Bilder von Schweinen sind nicht erlaubt.
    • Bilder von Models mit Tätowierungen sind nicht erlaubt.
    • Auf Bildern für Dessous, Bademode und Unterwäsche dürfen keine Models zu sehen sein.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate:
    • Alkohol: Die Bilder dürfen keinen Alkohol oder Alkoholkonsum zeigen.
    • Nackte Haut: Bilder müssen zurückhaltend sein und dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte zeigen.

3.3 Amazon-Programme

Wenn Sie in der Überschrift auf das Spar-Abo verweisen, um Ihre berechtigten Produkte hervorzuheben, müssen Sie den ursprünglichen, nicht veränderten Namen oder das mit diesem Programm verknüpfte Logo verwenden. Wir erlauben keine angepassten oder verkürzten Verweise oder Logos.

Die Produkte, die in der Anzeige angezeigt werden, müssen sich für das Programm qualifizieren und die Anzeige muss zu einer Landing Page führen, die nur berechtigte Produkte enthält.

3.4 ASIN- oder Produktbilder

Die in Ihren Anzeigen präsentierten ASIN-Bilder müssen unsere Richtlinien und die Amazon-Website-Standards für Produktbilder einhalten. GIFs oder Animationen sind nicht erlaubt.

Sponsored Brands. Doppelte oder identische Produkte bzw. Produktbilder innerhalb derselben Anzeige sind nicht zulässig. ASIN-Bilder in der Anzeige müssen das angebotene Produkt zeigen bzw. sich auf dieses beziehen, und Produktvariationen (z. B. Farbe, Modell oder Stil) müssen klar abgebildet sein.

Ab September 2021 ist bei Anzeigenformaten für Sponsored Brands das Logo Ihrer Marke erforderlich, damit Kunden Sie problemlos als Werbetreibenden erkennen können. Markenlogos bieten Käufern ein besseres Erlebnis und tragen dazu bei, mehr Interesse für Ihre Marke und Produkte zu wecken.

Da das Markenlogo für viele verschiedene Anzeigenformate verwendet werden kann, ist es wichtig, dass Ihr Logo diese Markenlogo-Richtlinien erfüllt. Wenn Sie kein Markenlogo besitzen, das die folgenden Bedingungen erfüllt, sollten Sie die Verwendung von Sponsored Products als Alternative in Erwägung ziehen.

Ein Markenlogo ist das registrierte Logo Ihrer Marke und darf nicht das Logo der Marke sein, die Sie bewerben, es sei denn, Sie haben rechtlichen Anspruch darauf, das Logo der beworbenen Marke zu verwenden. Markenlogos müssen Folgendes:

  • Das gesamte Bild ausfüllen oder sich vor einem weißen oder transparenten Hintergrund befinden.
  • Die Marke oder das Produkt, das Sie bewerben, genau widerspiegeln.

Markenlogos dürfen sich nicht auf einem grafisch komplexen Hintergrund befinden und müssen optisch ansprechend sein. Logos dürfen nicht:

  • Ein Bild eines Produkts, einer ASIN (einschließlich zugeschnittene Versionen), ein benutzerdefiniertes Bild, ein Lifestyle-Bild oder eine Kombination daraus sein.
  • Als Erweiterung der Überschrift verwendet werden oder zusätzlichen Text enthalten.
  • Aus einer Kombination von Logos bestehen.
  • Überfüllte oder überladene Elemente enthalten.

Werbetreibende für Unterhaltungsartikel, z. B. für Filme und Fernsehsendungen, können ebenfalls die folgenden Bilder verwenden, sofern diese Bilder auch auf der Produktverpackung, auf der Produktdetailseite oder auf der Seite des Autors zu finden sind:

  • Ein Bild des Schauspielers oder einer zugehörigen Figur.
  • Mit dem Produkt verbundene Symbole, z. B. ein Spinnennetz für einen Spiderman-Film.
  • Titel des Films oder der Fernsehserie mit einer relevanten Überlagerung oder auf einem relevanten Hintergrund gedruckt.

Logo-Richtlinien für Buchwerbetreibende finden Sie hier.

Unter So erstellen Sie Markenanzeigen, mit denen Sie das Interesse von Amazon-Käufern wecken erhalten Sie weitere Informationen.

3.6 Call-to-Action (CTA)

Wir empfehlen den Einsatz eines Call-to-Action (CTA) in der Anzeige, um den Anzeigenerfolg zu verbessern. Ein CTA ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Wenn Sie einen CTA in der Überschrift Ihrer Werbeanzeige verwenden, dann gilt für den CTA Folgendes:

  • Muss klar und deutlich sein.
  • Darf keine Texte enthalten, die Kunden unter Druck setzen, Maßnahmen zu ergreifen, z. B. „Letzte Gelegenheit“, „Greifen Sie zu, ehe es zu spät ist“, „Verpassen Sie nicht“, oder emotional aufgeladene Texte.
Verbotener CTA
  • „Klicken Sie hier“ und andere unspezifische Varianten.
  • CTAs, die den Standard-CTA in Sponsored Brands-Werbeanzeigen wiederholen, sind im Überschriftentext von Werbeanzeigen verboten. Beispielsweise ist „Jetzt einkaufen“ in den USA, im Vereinigten Königreich, in Indien und Deutschland verboten, da dieser CTA bereits in der Werbeanzeige vorhanden ist.

3.7 Behauptungen und Nachweise

Werbeaussagen bzw. Behauptungen in Ihren Werbeanzeigen müssen wahrheitsgemäß und zutreffend sein. Sie müssen über Beweise zur Unterstützung Ihrer Werbeaussagen verfügen. Wenn Sie in Ihrer Werbeanzeige eine Behauptung aufstellen, darf dieser auf der Produktdetailseite nicht widersprochen werden.

Auszeichnungen, Preise, Umfrageergebnisse und statistische Angaben oder Angaben aus Studien dürfen nicht älter als 18 Monate sein.

Wenn sich die Angabe sichtbar auf der Produktverpackung befindet, ist ein zusätzlicher Nachweis (in der Anzeige oder auf der Landing Page) zulässig, aber nicht erforderlich.

Nachweise

Für die folgenden Aussagen ist ein Nachweis auf der Produktdetailseite, in der Überschrift oder auf der Produktverpackung erforderlich.

  • Preise und Auszeichnungen: Müssen mit Angaben wie Datum und vergebende Stelle belegt werden.
  • Umfrageergebnisse: Nachweise zu den Ergebnissen von Verbraucherbefragungen müssen auch dann erbracht werden, wenn die Befragung subjektive Meinungen erhoben hat. So ist beispielsweise bei der Angabe „33 % der Personen mögen XXX“ eine Offenlegung der Informationen unter Angabe von Quelle und Datum der Umfrage erforderlich („*US Surveys Ltd, Januar 2020“).
  • Statistische Angaben oder Angaben aus Studien: Angaben, die dem Kunden den Eindruck vermitteln, dass eine objektive Messung stattgefunden hat. Beispiele: „Reduziert 99 % der Falten“, „Zähne erscheinen um drei Stufen weißer“ oder „die beste Feuchtigkeitscreme“.
  • Vergleichende Aussagen: Müssen durch ein Zitat einer unabhängigen Quelle gestützt und innerhalb der letzten 18 Monate datiert sein. Wir lassen keine direkten Vergleiche mit Konkurrenzmarken zu.

Für die folgenden Behauptungen ist kein weiterer Nachweis erforderlich:

  • Verpackungsangaben: Angaben, die deutlich auf der Produktverpackung erkennbar sind.
  • Produktbeschreibungen: Angaben, die das Produkt auf objektive, nicht vergleichende Weise beschreiben. Zum Beispiel „Bluetooth-kompatibel“.
  • Subjektive Behauptungen: Behauptungen, die sich auf eine Meinung beziehen oder nicht objektiv bewiesen werden können. Beispiele: „Du wirst XXX lieben“, „Mit diesem Duschgel fühlst du dich frischer“ oder „Unsere wirksamste Feuchtigkeitscreme“.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien:
    • Produkte dürfen keine therapeutischen oder gesundheitsbezogenen Aussagen im Zusammenhang mit Krankheiten, Leiden, Gesundheitszuständen, Beschwerden, Störungen, Verletzungen oder psychischen Erkrankungen machen.
    • Über Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von weniger als 50 darf nicht behauptet werden, dass sie einen „hohen“ (oder vergleichbaren) Schutz bieten. Darüber hinaus dürfen Produkte, deren Hauptzweck nicht der Sonnenschutz ist, nicht als Sonnenschutzmittel bezeichnet werden.
    • Über Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel, Cremes und andere konsumierbare oder auf die Haut auftragbare Produkte zur Gewichtsabnahme darf nicht behauptet werden, dass sie beim Gewichtsverlust, bei der Gewichtsabnahme oder bei Diäten helfen oder einen Einfluss darauf haben.
  • Brasilien: Angaben, dass das Produkt bio, ein Diätprodukt oder zuckerfrei ist, erfordern einen Nachweis auf der Verpackung.
  • Singapur: Angaben wie „bio“ erfordern einen Nachweis auf der Verpackung.
Gewährleistung und Garantien

Auf der Produktdetailseite müssen die Gewährleistungen oder Garantien, einschließlich der geltenden Einschränkungen, klar beschrieben werden.

Die für die Erfüllung der Gewährleistung oder Garantie verantwortliche Partei muss auf der Produktdetailseite oder in der Überschrift angegeben werden.

3.8 Benutzerdefinierte Bilder

Benutzerdefinierte Bilder geben Ihnen die Möglichkeit, ansprechende Bilder, die Ihre Produkte oder Marke im Kontext oder in einer Lifestyle-Umgebung darstellen, in Ihre Werbeanzeige einzufügen. Bilder dürfen nicht im Widerspruch zur Landing Page stehen und müssen eine hohe Auflösung aufweisen, qualitativ hochwertig und ästhetisch ansprechend sein. Für Bilder ist Folgendes nicht erlaubt:

  • Anzeige einzelner oder mehrere Produktbilder vor einem einfarbigen oder transparenten Hintergrund.
  • Verwendung einzelner Markenlogos oder einer Kombination von Logos.
  • Verwendung eines Ihrer ausgewählten Produktbilder.
  • Verwendung überladener, übertriebener, schlecht zugeschnittener oder unleserlicher Elemente.
  • Verwendung von zusätzlichem Text außer dem, der natürlich auf dem Bild vorhanden ist (z. B. auf der Produktverpackung).
  • Verwendung von Letterbox- oder Pillarbox-Formaten

Unter So erstellen Sie Markenanzeigen, mit denen Sie das Interesse von Amazon-Käufern wecken finden Sie Beispiele von Bildern und weitere Informationen.

Einzelne und mehrere Produktbilder:

Produkt in einer Lifestyle-Umgebung

Einzelnes Produktbild

Anzeige des Produkts im Kontext

Mehrere Produktbilder

Einzelne und mehrere Logos:

Einzelnes Markenlogo

Mehrere Markenlogos

Überladene Bilder und Textbilder:

Überladenes und schlecht zugeschnittenes Bild

Text im Bild

Letterbox- oder Pillarbox-Formate:

Letterbox-Bild

Pillarbox-Bild

3.9 Überschriften und individueller Text

Überschriften und individueller Text in Bildern oder Videos müssen für das beworbene Produkt relevant sein.

Damit Ihr Anzeigendesign immer höchsten Ansprüchen genügt, empfiehlt Amazon, Überschriften oder individuellen Text in normaler Groß- und Kleinschreibung zu halten. Sie sollten nur das erste Wort in einem Satz, Eigennamen oder Marken (einschließlich offizieller Markennamen, Produktmodelle und Slogans) großschreiben.

Wir verbieten Anzeigentexte in GROSSBUCHSTABEN, ZUFÄLLIGER Großschreibung oder ABwEcHseLNder Schreibweise. Die Großschreibung ist für gängige Abkürzungen (z. B. PVC) zulässig sowie für Marken, die in der Originalfassung in Großbuchstaben geschrieben werden.

Unter So erstellen Sie Markenanzeigen, mit denen Sie das Interesse von Amazon-Käufern wecken erhalten Sie weitere Informationen.

Länderspezifische Anforderungen

Japan: Diese Richtlinie zu Groß- und Kleinschreibung gilt nicht.

3.10 Keyword- und Produkt-Targeting

Die Keywords oder Produkte, die Sie für das Targeting in Ihren Werbeanzeigen ausgewählt haben, müssen für das beworbene Produkt relevant sein. Werbeanzeigen dürfen keine Keywords oder Produkte für das Targeting enthalten, die dazu führen können, dass sich Käufer beleidigt, verletzt oder angegriffen fühlen.

Einige Beispiele für eingeschränkte Produktkategorien und Keywords sind Folgende:

  • Anstößige, obszöne oder vulgäre Keywords bzw. Produkte.
  • Keywords oder Produkte, bei denen es sich um rezeptpflichtige Medikamente handelt, z. B. „Lipitor“ oder „Prednison“.
  • Produkte und Produkt-Keywords, die gemäß unseren Richtlinien für verbotene Produkte und Inhalte nicht für Werbung zulässig sind, beispielsweise E-Zigaretten oder sexuell explizite Produkte und Erotikartikel.

3.11 Optimierte Werbeanzeigen

Wenn Sie „Anzeigen optimieren“ auswählen, um Produkte auf Ihrer Landing Page anzuzeigen, die für die Käufersuche am relevantesten sind, müssen Sie sicherstellen, dass in Ihrer Überschrift keine spezifischen Produkte genannt werden. Überschriften müssen allgemein gehalten werden, damit Käufer Ihre Anzeige verstehen, unabhängig davon, welche Ihrer Produkte angezeigt werden.

3.12 Werbe- und Feiertagsbotschaften

Bei der Verwendung von Werbebotschaften müssen die folgenden Anforderungen eingehalten werden:

  • Die Verwendung von Superlativen wie „Riesige Einsparungen“ oder „Gigantische Rabatte“ ist verboten.
  • Das Start- und Enddatum der Anzeigenkampagne muss die Dauer des Angebots oder den Zeitraum der Einsparung widerspiegeln, damit die Anzeigen nicht zu Zeitpunkten laufen, an denen das Angebot oder die Einsparung nicht gilt.
  • Die Kampagnen müssen so geplant werden, dass sie am letzten Tag der Werbeaktion enden.
  • Kampagnentermine für einen bestimmten Feiertag oder ein bestimmtes saisonales Ereignis (z. B. Halloween, Valentinstag und Weihnachten) müssen innerhalb eines angemessenen Zeitraums vor dem Termin beginnen und innerhalb von 24 Stunden danach bzw. je nach Anlass innerhalb eines angemessenen Zeitraums danach auslaufen.
  • Wenn Sie die Kampagne über den Angebots- oder Rabattzeitraum hinaus verlängern, müssen Sie Ihre Werbeanzeige anpassen und die nicht mehr gültige Werbebotschaft entfernen.
Sponsored Brands

Wir untersagen jegliche Verweise auf spezifische Preisaktionen bei Sponsored Brands. Dazu gehören Aktionen, Angebote oder Ersparnisse wie z. B. „50 % sparen bei {Product}“ oder „20 USD Rabatt auf {Product}“.

Die folgenden Arten von Werbebotschaften, einschließlich enger Abwandlungen, sind bei Sponsored Brands zulässig, wenn die Aktion i) auf der Produktdetailseite sichtbar und ii) für die Dauer der Kampagne gültig ist:

  • [Produkt]-Rabatte.
  • Rabatt auf [Produkt].
  • Jetzt sparen.
  • Gute Preise für [Produkt].
  • Große Rabatte auf [Produkt].
  • Tolle [Produkt]-Aktionspakete.
  • Kaufen Sie [Produkt] und erhalten Sie [zusätzliches kostenloses Produkt].

Kampagnen, die sich auf „Angebote“ beziehen, dürfen nur Produkte enthalten, für die ein Amazon-Angebot (z. B. Deal of the Day/Angebot des Tages) gilt. Das Angebot muss für alle beworbenen Produkte und während der gesamten Kampagnendauer gelten.

Andere Sparkampagnen müssen für die Dauer der Kampagne aktive Sparangebote für die beworbenen Produkte enthalten.

Länderspezifische Anforderungen

Japan: Werbebotschaften sind verboten.

3.13 Store Spotlight

Mit Store Spotlight für Sponsored Brands-Werbeanzeigen können Sie drei einzelne Seiten aus Ihrem Store hervorheben, auf denen Käufer dann verschiedene Produktkollektionen durchstöbern können.

Sie können Store Spotlight nur dann nutzen, wenn Ihr Store zusätzlich zur Startseite mindestens drei Unterseiten hat.

Wenn Sie noch keinen Store haben, erfahren Sie hier, wie Sie einen Store schnell einrichten können.

Auswahl der Store-Unterseite
Wenn Sie die Store-Unterseite auswählen, werden der Name der vorhandenen Unterseite und das erste Produkt, das auf der Store-Seite aufgeführt ist, ausgewählt. Diese Seite wird dann in der Sponsored Brands-Werbeanzeige präsentiert. Sie können ein anderes Produkt auswählen, vorausgesetzt, dass das Produkt auf der Store-Unterseite verfügbar und für Ihre Kunden leicht auffindbar ist. Sie können auch kleinere Änderungen am Store-Unterseitentitel vornehmen.

Sie können eine Store-Unterseite nicht zweimal für dieselbe Spotlight-Werbeanzeige auswählen.

Inhaltsrichtlinien
Überschriften und Unterseitentitel müssen die in dieser Richtlinie aufgeführten Inhaltsanforderungen erfüllen. Außerdem:

  • Überschriften müssen die Store-Unterseiten in Ihrer Werbeanzeige genau wiedergeben. Wenn Sie einzelne Store-Unterseiten für verschiedene Produktkategorien auswählen, darf die Überschrift nicht produktspezifisch sein. Beispielsweise muss eine Spotlight-Werbeanzeige, die einzelne Unterseiten für Küchenmesser, Mixer und Bratpfannen enthält, eine weit gefasste Überschrift wie „Entdecken Sie die Küchenausstattung von KitchenAid“ verwenden und nicht „Entdecken Sie unsere Auswahl an Küchenmessern“.
  • Überschriften und Unterseitentitel dürfen keine Angebote, Preisnachlässe oder andere Angaben zu Rabatten enthalten.
  • Die Titel der Store-Unterseiten dürfen nicht wesentlich vom ursprünglichen Namen der Store-Unterseite abweichen und weder Auslassungen noch einen Call-to-Action enthalten.

Richtlinien für die Annahme von Produkten
Stores enthalten eine Vielzahl von Produkten, die in Sponsored Brands-Werbeanzeigen möglicherweise nicht zulässig sind. Lesen Sie unbedingt den Abschnitt 4.2 Verbotene Produkte, bevor Sie die Store-Unterseiten auswählen.

Richtlinien für Store-Unterseiten
Store-Unterseiten dürfen nur Produkte enthalten, die auf Lager und für den Verkauf verfügbar sind.

3.14 Videorichtlinien

Allgemeine Richtlinien
Durch Sponsored Brands-Video-Anzeigen können Sie das Interesse der Kunden mittels ansprechender Videos wecken, die Teil der Werbeanzeige sind.

Videos in Werbeanzeigen müssen für das Produkt oder die Marke relevant sein und zu einer kontextuell relevanten Landing Page führen.
Anforderungen an Videokomponenten
Stellen Sie sicher, dass Ihr Video den folgenden Richtlinien entspricht:

  • Letterbox- oder Pillarbox-Formate: Videos dürfen keinerlei Ränder an den Seiten aufweisen.
  • Wir erlauben keine leeren oder schwarzen Bilder am Anfang oder Ende von Videos.

Inhaltsrichtlinien
Videos müssen für die breite Öffentlichkeit geeignet sein und den Markennamen, das Logo oder Produkt enthalten, der bzw. das eindeutig die beworbene Marke oder das beworbene Produkt repräsentiert. Videos müssen unseren Richtlinien entsprechen, einschließlich den Richtlinien für Verbotene Inhalte und Behauptungen.

Sponsored Brands-Video-Anzeigen werden automatisch abgespielt und zunächst stummgeschaltet, bis der Kunde den Ton per Klick aktiviert. Daher empfehlen wir Videos, die leicht verstanden werden können und auch ohne Ton immer noch ansprechend sind.

Videos ohne Audiospuren sind zulässig, aber es gibt Folgendes zu beachten:

  • Dem Kunden muss klar vermittelt werden, dass das Video keinen Ton hat (z. B. durch einen Hinweis „ohne Ton“ in der Werbeanzeige oder dadurch, dass keine Figuren vorkommen, die zu sprechen scheinen).
  • Kunden müssen in der Lage sein, das Video auch ohne Ton zu verstehen.

Videos müssen in der Hauptsprache des landesspezifischen Amazon Stores gehalten sein, in dem die Werbeanzeigen geschaltet werden („Landessprache“).

  • Die Audiosprache muss der Landessprache entsprechen. Untertitel (oder Transkripte/Übersetzungen) in der Landessprache sind erforderlich, wenn die Audiosprache eine andere ist.
  • Wichtiger Text im Video, z. B. Produktinformationen und Anleitungen, muss in der Landessprache vorliegen.

Format und Qualität des Videos
Um ein gutes Kundenerlebnis zu gewährleisten, dürfen Videos in einer Werbeanzeige Folgendes nicht enthalten:

  • Unscharfes, undeutliches oder nicht erkennbares Bildmaterial.
  • Anzeigenelemente, die die Lesbarkeit von Anzeigenvorlagen beeinträchtigen, z. B. das Sponsored-Kennzeichen oder die Schaltfläche zur Stummschaltung. Bitte sehen Sie sich unsere Vorlagen für Video-Schutzbereiche an, um weitere Informationen zu erhalten.
  • Kundenbewertungen (einschließlich Sternebewertungen), auch wenn diese auf Amazon sind.
  • Angebote, Rabatte oder andere Sparaktionen.
  • Irritierende Bilder (zum Beispiel aufblitzende, sich drehende, blinkende, pulsierende Objekte oder Texte, kontraststarke Übergänge).
  • Ablenkende, schrille, unerwartete oder abrupte und misstönende Geräusche. Dazu gehören plötzliche Änderungen der Lautstärke, ungewöhnlich hohe Stimmen oder unerwartete oder kontextuell irrelevante Geräusche.
  • Unleserlicher Text. Der Text muss groß genug sein, um für den durchschnittlichen Kunden lesbar zu sein. In den Anzeigen darf nicht dieselbe oder eine ähnliche Farbe für Text und Hintergrund verwendet werden, da der Text dann nicht lesbar ist (z. B. weißer Text auf hellgrauem Hintergrund).
  • Schlechte Audioqualität aufgrund von Rauschen, Knacken, undeutlichen Mitteilungen oder flüsternden Stimmen, schnellen, nicht hörbaren, unklaren oder nicht erkennbaren Geräuschen.
  • Schlechte Videoqualität und geringe Auflösung.
  • Formulierungen, die Druck ausüben, aggressiv oder dringlich sind und dadurch einen Klick oder Kauf durch den Kunden auslösen sollen.
Länderspezifische Anforderungen
  • Japan: Wenn geistiges Eigentum wie urheberrechtlich geschützte Lieder, Musikpartituren und Texte von Verwaltungsorganisationen für Musikurheberrechte wie JASRAC verwaltet werden, sind Werbetreibende/Agenturen dafür verantwortlich, die erforderlichen Rechte/Lizenzen für die Verwendung dieses geistigen Eigentums in ihren Anzeigen zu erwerben. Für den Fall, dass urheberrechtlich geschütztes Material, das Eigentum von Verwaltungsorganisationen für Urheberrechte ist, unter Verletzung von Schutzrechten für geistiges Eigentum verwendet wird und ferner gegen Amazon.co.jp Lizenzgebühren von diesen Organisationen erhoben werden, ist Amazon berechtigt, Schadenersatz und Kostenerstattungen gegen den entsprechenden Werbetreibenden/die entsprechende Agentur geltend zu machen.

3.15 Übersetzungen

Sobald Sie Ihre Sponsored Brands-Kampagne eingereicht haben, übersetzen wir diese automatisch für Sie. Die Übersetzungszeiten können variieren. Übersetzungen stehen aber in der Regel innerhalb von 24 Stunden, nachdem Ihre Kampagne in der Standardsprache live geht, zur Verfügung.

Wenn Sie Ihre eigene Übersetzung einreichen, müssen Ihre übersetzten Inhalte mit unseren Anforderungen an den Inhalt übereinstimmen und dem Inhalt der Kampagne in der Standardsprache entsprechen. Die Überprüfung der übersetzten Kampagnen dauert in der Regel bis zu 72 Stunden.

Weitere Informationen zu Übersetzungen und unterstützten Sprachen finden Sie im Support-Center in der Werbekonsole.

4 Annahme von Produkten

In diesem Abschnitt sind die Produkte aufgeführt, für die Werbung verboten ist, sowie die Beschränkungen, die sich auf das Format oder die Art und Weise der Bewerbung von Produkten beziehen, für die Werbung zulässig ist. Diese Richtlinien gelten für alle Anzeigen, sofern nicht anders angegeben.

4.1 Allgemeine Anforderungen

Als Werbetreibender dürfen Sie nur für die Produkte werben, deren Eigentümer Sie sind oder zu deren Weiterverkauf oder Vertrieb Sie berechtigt sind.

Ihre Anzeigen müssen wahrheitsgemäß und zutreffend sein. Bitte achten Sie bei der Erstellung der Anzeigen darauf, dass Sie die beworbenen Produkte genau beschreiben.

4.2 Verbotene Produkte

Folgende Produkte sind weltweit verboten.

Weitere Anforderungen für zulässige Produktkategorien finden Sie unten in Abschnitt 4.3.

  • Erotikartikel, wie Pornografie, sexuell explizite Produkte, Spielzeuge und Vergnügungsartikel, Produkte, die behaupten, den Sex zu verbessern, und andere Produkte und Dienstleistungen ähnlicher Art, einschließlich Produkte, die für erotische oder sexuelle Zwecke beworben werden.
  • Kosmetik und Körperpflege: Produkte, die behaupten, dass sie natürliche Körpermerkmale dauerhaft physisch verändern, sind verboten.
  • Preisausschreiben und Gewinnspiele.
  • Drogentest-Kits.
  • Kits zur Krankheitsdiagnose.
  • Digitale und Computer-Hacking-Dienste und -Produkte.
  • Ätzpasten und andere ätzende Mittel, Gele, Flüssigkeiten oder Lösungen.
  • Dienstleistungen zur Beschaffung gefälschter Dokumente.
  • Fettverbrenner oder ähnliche Produkte, die behaupten, den Stoffwechsel zu erhöhen, die Libido zu verbessern, den Appetit zu zügeln oder andere natürliche Körperfunktionen zu beschleunigen.
  • Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Ephedrin-Alkaloide, Azteken-Salbei oder Salvinorin A enthalten.
  • Produkte, die schnellen Reichtum versprechen.
  • Tests zur Vorhersage des Geschlechts und ähnliche Testprodukte.
  • Für Graffiti verwendete Farben, Marker, Pasten, Sprühdüsen, Nachfüllpacks, Anleitungs-Videos und weitere Inhalte.
  • Illegale Drogen und Partydrogen und drogenbezogene Utensilien
  • Medizinprodukte, die für den professionellen Gebrauch bestimmt sind oder für diesen Zweck beworben werden
  • Lachgasbehälter und -patronen.
  • Öle, Nahrungsergänzungsmittel oder einnehmbare Produkte, die Cannabidiol (CBD) oder THC enthalten.
  • Verschreibungspflichtige Medikamente und Produkte.
  • Produkte, die die Kategorien-, Produkt- und Listing-Beschränkungen von Amazon nicht einhalten.
  • Produkte, die behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
  • Produkte, die fälschlicherweise behaupten, „FDA-geprüft“ oder „FDA-zugelassen“ zu sein, oder Produkte, die das FDA-Logo in zugehörigen Bildern enthalten, sind nicht erlaubt (weitere Informationen finden Sie hier).
  • Produkte, die zur Verletzung der Privatsphäre bestimmt sind, wie z. B. Spionagekameras, oder um den Strafverfolgungsbehörden zu entkommen, wie z. B. Polizeifunk-Scanner.
  • Produkte, die andere Produkte verschleiern sollen, deren Zweck durch Gesetze, Vorschriften oder unsere Richtlinien verboten ist.
  • Produkte, die für fragwürdige oder potenziell gefährliche Aktivitäten verwendet werden könnten, wie Feuerwerkskörper.
  • Produkte im Zusammenhang mit Glücksspieldienstleistungen.
  • Produkte, die die Verletzung von geistigem Eigentum oder Persönlichkeitsrechten fördern oder ermöglichen können.
  • Tätowier- und Body-Branding-Produkte.
  • Tabak, E-Zigaretten, Vape Pens und entsprechendes Zubehör wie Tabakmühlen, Zigarettenpapier und -etuis, E-Liquids, Wasserpfeifen-Zubehör und Aschenbecher
  • Dienstleistungen und Geräte für die Bräunung mit UV-Strahlung.
  • Waffen:
    • Munition oder wiedergeladene Munition.
    • Teile oder Zubehör von Angriffswaffen oder Produkte, die als Teile oder Zubehör von Angriffswaffen vermarktet werden, einschließlich der Verweise auf verschiedene Modelle von Angriffswaffen.
    • Sprengkörper und Sprengsätze, z. B. Feuerwerkskörper.
    • Sicherheitszertifikate für Handfeuerwaffen.
    • Pistolen, Revolver und jegliche Form von Schusswaffen.
    • Produkte, die realistischen oder tatsächlichen Waffen, Waffenteilen oder Munition ähneln oder diese enthalten.
    • Waffen und andere Gegenstände, die ausschließlich für Strafverfolgungsbehörden oder für militärische Zwecke bestimmt sind.
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien: Folgende Produkte sind verboten:
    • Hundefutter und Nahrungsergänzungsmittel für Hunde.
    • Unterhaltungs- und Medienprodukte.
    • Finanzprodukte und -dienstleistungen.
    • Intim- und Körperpflegeprodukte.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Produkte sind verboten:
    • Glücksspielprodukte.
    • Produkte im Zusammenhang mit Horoskopen, Wahrsagerei, schwarzer Magie und ähnliche Produkte mit okkulter Thematik.
    • Produkte aus Schweinefleisch.
  • Singapur: Folgende Produkte sind verboten:
    • Kaugummi.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Produkte sind verboten:
    • Bildungsdienstleistungen.

4.3 Eingeschränkte Produkte

Für die folgenden Produkte ist Werbung zulässig, vorausgesetzt, die Anzeigen halten die unten aufgeführten Einschränkungen ein.

4.3.1 Alkohol und Produkte im Zusammenhang mit Alkohol

Diese Richtlinie gilt für Anzeigen, die für alkoholische Getränke (Wein, Bier und Spirituosen) sowie Artikel, die mit Alkohol zu tun haben, werben.

Anzeigen für Alkohol sind in Kanada, Indien, Saudi-Arabien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Abschnitte zu Anforderungen, die für Anzeigen für Alkohol in den zulässigen Ländern gelten.

Bitte beachten Sie, dass diese Richtlinie nicht für Inhalte mit Alkohol in Anzeigen für nicht-alkoholische Produkte (z. B. ein Filmtrailer mit Schauspielern, die Alkohol konsumieren) gilt. Gemäß der Richtlinie für verbotene Inhalte dürfen Anzeigeninhalte keinen übermäßigen Alkoholkonsum darstellen, fördern oder verherrlichen.

Sponsored Products
Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Spanien und Vereinigtes Königreich: Bei Sponsored Products ist Werbung für alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol erlaubt.

Kanada und USA: Anzeigen für Artikel rund um Alkohol sind nur dann zulässig, wenn der Werbetreibende kein Alkoholhersteller oder Händler alkoholischer Waren ist.

Sponsored Brands
Australien, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Spanien und Vereinigtes Königreich: Bei Sponsored Brands ist Werbung für alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol erlaubt.

Sponsored Brands-Video
Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Spanien und Vereinigtes Königreich: Bei Sponsored Brands-Video ist Werbung für alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol erlaubt.

Kanada und USA: Anzeigen für Artikel rund um Alkohol sind nur dann zulässig, wenn der Werbetreibende kein Alkoholhersteller oder Händler alkoholischer Waren ist.

Anforderungen an den Inhalt

In Ländern, in denen Werbeanzeigen für Alkohol erlaubt sind, gelten die folgenden Anforderungen für Bild, Video und Text sowohl für Sponsored Products und Sponsored Brands als auch für Sponsored Brands-Video:

  • In den Werbeanzeigen muss der verantwortungsbewusste Konsum von alkoholischen Getränken beworben werden. Anzeigen müssen sich auf das Produkt konzentrieren und dürfen nicht nahelegen, dass die Produkte dazu beitragen, Alkohol auf sicherere Weise zu konsumieren.
  • Der Anzeigeninhalt darf Folgendes nicht:
    • Alkoholkonsum in Verbindung mit Kraftfahrzeugen, dem Autofahren oder dem Bedienen von Maschinen zeigen.
    • Mit Schwangerschaft, Mutterschaft oder Erziehung zu tun haben.
    • An Minderjährige gerichtet sein oder Bilder, Videos oder Inhalte enthalten, die Minderjährige ansprechen sollen.
    • Minderjährige oder Erwachsene zeigen, die jünger als 25 zu sein scheinen.
    • Den Verzicht auf alkoholische Getränke diskreditieren.
    • Personen auf verantwortungslose Weise zum Alkoholkonsum motivieren.
    • Einen übermäßigen Alkoholkonsum bewerben, gesundheitliche oder andere Vorteile des Konsums von Alkohol andeuten (z. B., dass Alkohol die Leistung verbessert, zum Erfolg beiträgt oder Probleme löst) oder sich auf den Alkoholgehalt des Getränks konzentrieren.
    • Menschen zeigen, die gerade aktiv Alkohol trinken.
  • Die Werbeanzeigen dürfen keine Produkte bewerben, die nichts mit dem beworbenen Produkt zu tun haben.
    • Die ausgewählten Keywords müssen genau übereinstimmen und einen engen Bezug zum Thema Alkohol haben. „Whiskey“ ist ein Beispiel für ein solches Keyword, „Getränk“ nicht.
    • Das Produkt-Targeting muss in einem direkten Zusammenhang mit dem beworbenen Produkt stehen.
Länderspezifische Anforderungen

Anzeigen für Alkohol sind nur in den unten aufgeführten Ländern zulässig und unterliegen den entsprechenden Richtlinien.

  • Australien: Sponsored Brands-Video-Anzeigen müssen eine Aufforderung zum verantwortungsvollen Alkoholkonsum enthalten, z. B. „Drink Responsibly“ („Verantwortungsbewusst konsumieren“).
  • Brasilien:
    • Sponsored Brands- und Sponsored Brands-Video-Anzeigen für alkoholische Getränke (ausgenommen alkoholhaltiges Bier) müssen einen der folgenden obligatorischen rechtlichen Haftungsausschlüsse für verantwortungsvollen Konsum in Großbuchstaben enthalten:
      • BEBA COM MODERAÇÃO („In Maßen konsumieren“).
      • A VENDA E O CONSUMO DE BEBIDA ALCOÓLICA SÃO PROIBIDOS PARA MENORES („Der Kauf und Konsum alkoholischer Getränke ist für Minderjährige verboten.“).
      • ESTE PRODUTO É DESTINADO A ADULTOS („Dieses Produkt ist für Erwachsene bestimmt.“).
      • EVITE O CONSUMO EXCESSIVO DE ÁLCOOL („Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum.“).
      • NÃO EXAGERE NO CONSUMO („Konsumieren Sie keine übermäßigen Mengen.”).
      • QUEM BEBE MENOS, SE DIVERTE MAIS („Wer weniger trinkt, hat mehr Spaß.“).
      • SE FOR DIRIGIR NÃO BEBA („Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie Auto fahren.”).
      • SERVIR BEBIDA ALCOÓLICA A MENOR DE 18 É CRIME („Alkoholische Getränke an Minderjährige unter 18 Jahren auszuschenken ist eine Straftat.“).
    • Anzeigen in Sponsored Brands, Sponsored Brands-Video und Stores für alkoholhaltiges Bier müssen einen der folgenden obligatorischen rechtlichen Haftungsausschlüsse für verantwortungsvollen Konsum in Großbuchstaben enthalten:
      • CERVEJA É BEBIDA ALCOÓLICA. VENDA E CONSUMO PROIBIDOS PARA MENORES („Bier ist ein alkoholisches Getränk. Der Kauf und Konsum ist für Minderjährige verboten.“).
      • SERVIR CERVEJA A MENOR DE 18 É CRIME („Bier an Minderjährige unter 18 Jahren auszuschenken ist eine Straftat.“).
    • Video-Anzeigen für Alkohol müssen einen der oben aufgeführten Haftungsausschlüsse enthalten, und zwar sowohl in gesprochener Form als auch als Text am Ende jeder Anzeige.
    • Anzeigen für alkoholfreies Bier müssen keine Warnung enthalten, sofern sie nicht auf die Marke, den Slogan oder den Werbespruch des alkoholhaltigen Getränks verweisen.
    • Bilder und Videos oder Texte dürfen nicht mit Sport zu tun haben.
  • Deutschland: Bilder und Videos oder Texte dürfen nicht mit Sport zu tun haben.
  • Frankreich:
    • Haftungsausschluss: Anzeigen müssen eine der folgenden Aussagen enthalten: „l'abus d'alcool est dangereux pour la santé“ („Alkoholmissbrauch gefährdet die Gesundheit.“) oder „à consommer avec moderation“ („Verantwortungsbewusst konsumieren“).
    • Anzeigen dürfen nur die folgenden Informationen über das alkoholische Getränk enthalten: Alkoholgehalt in Volumenprozent, Herkunft, Bezeichnung, Zusammensetzung, Name und Adresse des Herstellers, der Vertreter und der Lagerstellen, Art der Herstellung, Verkaufsmethoden, Art des Verzehrs des Produkts, Verweise auf die Herstellungsregion, Verweise auf erhaltene Auszeichnungen für das Getränk, Verweise auf die Ursprungsbezeichnung oder geografische Angaben. Die Verpackung des Getränks darf nur abgebildet werden, wenn sie den vorstehenden Regeln für Anzeigeninhalte entspricht.
    • Anzeigen für nicht alkoholische Produkte dürfen Alkoholmarken und den Konsum von Alkohol nicht zeigen, bewerben oder darauf verweisen. Bilder von generischen alkoholischen Getränken können zulässig sein, solange sie nicht im Mittelpunkt der Anzeige stehen.
  • Indien: Werbeanzeigen für Artikel rund um Alkohol sind bei Sponsored Brands und Sponsored Products erlaubt.
  • Italien:
    • Anzeigen müssen eine Aufforderung zum verantwortungsvollen Alkoholkonsum enthalten, z. B. „Bevi responsabilmente“ („Verantwortungsbewusst konsumieren“).
    • Bilder und Videos oder Texte dürfen nicht mit Sport zu tun haben.
  • Japan:
    • Sponsored Brands und Sponsored Brands-Video-Anzeigen müssen den obligatorischen rechtlichen Haftungsausschluss enthalten, in dem steht, dass Alkoholkonsum für Personen unter 20 Jahren gesetzlich verboten ist, z. B.: „Trinken Sie nicht, wenn Sie minderjährig sind oder ein Auto fahren. Trinken Sie Alkohol in Maßen. Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Recyceln Sie die Dose nach dem Trinken.“
    • Die Werbung für hochprozentigen Alkohol auf der Startseite ist auf Bier, Cocktails, Shochu, Sake, Pflaumenwein, Wein, Brandy und Whiskey beschränkt. Anzeigen dürfen Folgendes nicht zeigen:
      • Eine Person, die Brandy/Whiskey hinunterstürzt.
      • Große Flaschen oder andere Trinkbehältnisse.
  • Mexiko:
    • Produkte mit einem Alkoholgehalt ab 55 % sind verboten.
    • Individueller Text darf nur das Produkt oder die Marke beschreiben. Marketinginhalte, Behauptungen, Werbeaktionen und Slogans sind verboten.
    • Haftungsausschluss: Sponsored Brands-Video-Anzeigen müssen eine der folgenden Offenlegungen enthalten: „Evite el exceso“ („Maßvoller Konsum“), „Conocer es no excederse“ („Höchstmengen beachten“) oder „Todo con medida“ („In Maßen konsumieren“).
  • Niederlande:
    • Anzeigen müssen den niederländischen Werbekodex für alkoholische Getränke einhalten.
    • Sponsored Brands-Anzeigen müssen den obligatorischen rechtlichen Haftungsausschluss „geen 18, geen alcohol“ („Kein Alkohol unter 18“) enthalten.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Alkoholische Getränke, einschließlich Alkoholzubereitungs- und Brauereikits, und Artikel rund um Alkohol sind verboten.
  • Spanien: Haftungsausschluss: Anzeigen müssen die Angabe „Disfruta de un consumo responsable“ („Verantwortungsbewusst konsumieren“) enthalten.
  • Singapur: Werbeanzeigen für alkoholische Getränke sind während des religiösen Festivals „Hari Raya“ nicht erlaubt.
  • Schweden:
    • Werbeanzeigen für alkoholische Getränke sind verboten.
    • Anzeigen für alkoholfreie Getränke und Limonaden sind zulässig. Zum Beispiel alkoholfreies Bier.
    • Anzeigen für Alkohol-Markenartikel sind erlaubt. Zum Beispiel ein Guinness-Bierspender.
  • Vereinigtes Königreich: Haftungsausschluss: Sponsored Brands-Video-Anzeigen müssen den Hinweis „For the facts about alcohol visit www.drinkaware.co.uk“ („Fakten zum Thema Alkohol finden Sie auf www.drinkaware.co.uk.“) oder „Drinkaware.co.uk for the facts.“ („Fakten auf www.drinkaware.co.uk.“) enthalten.
  • USA: Alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol sind verboten.
Testkits zur Bestimmung des Alkoholgehalts und Mittel oder Behandlungen gegen einen Alkoholkater.

Zusätzlich zu den oben erläuterten allgemeinen Richtlinien für Alkohol muss der Fokus bei Produkten in dieser Kategorie auf dem Produkt selbst liegen. Es darf nicht nahegelegt werden, dass die Produkte dazu beitragen, Alkohol auf sicherere Weise zu konsumieren.

Atemalkoholtester sind in Sponsored Brands und Sponsored Products erlaubt.

Mittel und Behandlungen gegen einen Alkoholkater sind nur in Sponsored Products erlaubt.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Alkoholtester und Mittel bzw. Behandlungen gegen Alkoholkater sind verboten.

4.3.2 Künstlerbedarf und Gewerbeartikel

Anzeigen für Künstlerbedarf und Gewerbeartikel sind zulässig, wenn ausschließlich Produkte vermarktet werden, die für den Heim-, Gewerbe-, Automobil- und Künstlerbedarf vorgesehen sind. In Übereinstimmung mit unseren oben genannten Richtlinien für verbotene Inhalte dürfen Werbeanzeigen weder die Beschädigung öffentlichen oder privaten Eigentums, Vandalismus noch antisoziale Verhaltensweisen fördern.

Verbotene Produkte

Gemäß unserer oben genannten Richtlinien für verbotene Produkte verbieten wir Werbeanzeigen für Folgendes:

  • Ätzpasten.
  • Ätzende Mittel, Gele, Flüssigkeiten oder ähnliche Lösungen.
  • Für Graffiti verwendete Farben, Marker, Pasten, Sprühdüsen, Nachfüllpacks und Anleitungs-Videos sowie weitere Inhalte.

4.3.3 Kosmetikprodukte

Anzeigen für Kosmetikprodukte dürfen Folgendes nicht:

  • Fragen stellen oder den Kunden direkt ansprechen, z. B. mit „Sie/Ihr“ („Schämen Sie sich für Ihr Aussehen? Dann probieren Sie unser Produkt aus.“).
  • Behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
  • Vorher/Nachher-Bilder oder -Videos enthalten
  • Direkt auf private, intime oder vertrauliche körperliche Verfassungen anspielen
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Anzeigen dürfen keine Behauptungen in Bezug auf die Gesundheit oder die Heilwirkung aufstellen und dürfen nicht die Wirkung des Produkts auf den Körper beschreiben.
  • Brasilien und Mexiko: Werbeanzeigen dürfen weder den Gesundheitszustand noch das Produkt selbst beschreiben. Individueller Text darf nur den Marken- oder Produktnamen und einen angemessenen CTA enthalten.
  • Japan: Keywords dürfen keine Begriffe enthalten, die auf die Aufhellung des Hauttons oder ähnliche Begriffe verweisen.
  • Singapur:
    • Schönheitsprodukte, die behaupten, eine physiologische Wirkung auf den Körper zu haben, müssen auf der Produktverpackung entsprechende Belege aufweisen.
    • Haarwuchsmittel und Laser-Haarentfernungsprodukte sind verboten.

4.3.4 Testkits für zu Hause

Erlaubt sind Anzeigen für Testkits für zu Hause, die Angaben zur Abstammung und professionelle gesundheitsbezogene Informationen enthalten, die aber nicht den Anspruch erheben, eine Krankheit, einen Zustand oder ein Leiden zu diagnostizieren, zu behandeln oder deren bzw. dessen Risiken zu bewerten. Sie dürfen nur Produkte bewerben, die alle lokalen Vorschriften der Orte einhalten, wo Ihre Anzeigen geschaltet werden. Es liegt in Ihrer Verantwortung, alle erforderlichen Zulassungen oder Genehmigungen von lokalen Aufsichtsbehörden für den Verkauf, den Vertrieb oder die Werbung der Produkte, die Sie auf Amazon bewerben möchten, einzuholen.

Folgende Produkte sind unter anderem zugelassen: Kits zur Diabetes- und Blutzuckerkontrolle, Blutdruckmessgeräte, Kits zur Erbgutanalyse, DNA-Analyse und zur persönlichen genetischen Profilerstellung, Urinanalyse-Kits, Stechhilfen (nur für medizinische Zwecke), Schwangerschaftstests. Diese Produktkategorien unterliegen länderspezifischen Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unten.

Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Nur für Sponsored Products zulässig.
  • Brasilien und Saudi-Arabien: Alle Testkits für zu Hause sind verboten.
  • Frankreich: In Frankreich sind Testkits für Erbgut-, DNA-Analysen und zur genetischen Profilerstellung verboten.
  • Japan: Einschränkungen gelten für Testkits für zu Hause. Produkt-Targeting ist verboten.
  • Mexiko: Individueller Text darf weder den Gesundheitszustand noch das Produkt selbst beschreiben. Individueller Text darf nur den Marken- oder Produktnamen und einen angemessenen CTA enthalten. Marketinginhalte, Behauptungen, Werbeaktionen und Slogans sind verboten.

4.3.5 Säuglings- und Babyprodukte

Anzeigen für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung dürfen keine Werbebotschaften enthalten, die gegen das Stillen gerichtet sind oder die behaupten, dass das Produkt ein Ersatz für das Stillen sein kann.

Säuglingsanfangsnahrung wird in Australien, Mexiko und Singapur als Nahrung für Säuglinge zwischen 0 und 12 Monaten und in anderen Ländern für Säuglinge zwischen 0 und 6 Monaten definiert.

Folgenahrung wird in Australien, Mexiko und Singapur als Nahrung für Säuglinge ab 12 Monaten und in anderen Ländern für Säuglinge zwischen 6 und 12 Monaten definiert.

Wir erlauben Anzeigen für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung in Sponsored Products und Sponsored Brands mit den folgenden länderspezifischen Einschränkungen.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien:
    • Werbeanzeigen für Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Produkte für die Säuglingsernährung wie Babyflaschen, Flaschenaufsätze und Schnuller sind verboten.
    • Babynahrungsprodukte für Säuglinge ab 12 Monaten sind in Sponsored Brands verboten.
  • Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Niederlande und Vereinigtes Königreich: Säuglingsanfangsnahrung ist verboten.
  • Europa: Produkt-Targeting für Folgenahrung darf keine Produkte mit Säuglingsanfangsnahrung umfassen.
  • Indien: Werbeanzeigen für Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Produkte für die Säuglingsernährung wie Babyflaschen sind verboten.
  • Niederlande und Singapur: Wir verbieten Anzeigen für Säuglingsanfangsnahrung. Wir verbieten Sponsored Products-Anzeigen für Folgenahrung.
  • Saudi-Arabien: Wir verbieten Werbeanzeigen für Babynahrung und Lebensmittelprodukte für Babys.
  • Schweden: Wir verbieten Anzeigen für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung.

4.3.6 Messer

Messer, deren Hauptzweck es ist (oder die in einer Weise angeboten werden, bei der behauptet wird), dass sie zu Kampf- oder militärischen Zwecken, zur Selbstverteidigung oder zur Förderung von gewalttätigem Verhalten dienen, sind verboten. Zum Beispiel Zombiemesser, Bowiemesser, Angriffsmesser, Wurfmesser, Dolche, Stiefelmesser, Springmesser, Nahkampfmesser und Kampfmesser, Fallmesser, Bajonette, Drop-Point-Messer (nur Mexiko), Schwerter, Selbstverteidigungsmesser oder Ninja-Wurfsterne.

Länderspezifische Anforderungen

Indien, Niederlande, Saudi-Arabien, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate und Vereinigtes Königreich: Nur Anzeigen für Küchenmesser, Besteck oder Tafelsilber sind erlaubt.

Sponsored Products und Sponsored Brands

In allen anderen Ländern sind in Sponsored Products- und Sponsored Brands-Anzeigen die folgenden Messer erlaubt:

  • Messer, deren Hauptzweck der Einsatz bei Aktivitäten im Freien ist, wie z. B. Camping.
  • Haushaltsmesser, Küchenmesser, Besteck oder Tafelsilber.
  • Universalwerkzeuge wie Taschen- und Alltagsmesser.

4.3.7 Gesundheitswesen – Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente), Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Geräte

Anzeigen für Gesundheits- und Wellnessprodukte wie nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Nahrungsergänzungsmittel sowie Medizinprodukte dürfen Folgendes nicht:

  • Behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
  • Vorher/Nachher-Bilder oder -Videos enthalten.
  • Kunden vom Besuch einer qualifizierten medizinischen Fachkraft abhalten.
  • Unrealistische oder nicht damit zusammenhängende Aussagen über die Wirksamkeit des Produkts machen.

Außerdem:

  • Anzeigen für nicht verschreibungspflichtige Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel (einschließlich Vitamin-Anzeigen) dürfen nicht behaupten, dass nicht verschreibungspflichtige Medikamente genauso wirksam sind wie verschreibungspflichtige Medikamente.
  • Ads for air-purifying or particulate-filtering respirators, also known as respirators or PPE face masks, must comply with and indicate the industry-approved designation (for example, AS/NZ 1716:2012 in Australia, ABNT/NBR 13698:2011 in Brazil, EN 149 in Europe, JMHLW-Notification 214, 2018 in Japan and NIOSH in the US) that exactly matches the promoted product. Ads for non-respirator face masks, surgical masks, and cloth masks, are permitted except when they contain misleading or false claims (such as alphanumerical designations outside of approved standards).
  • Produkte, die fälschlicherweise behaupten, „FDA-geprüft“ oder „FDA-zugelassen“ zu sein, oder Produkte, die das FDA-Logo in zugehörigen Bildern enthalten, sind nicht erlaubt (weitere Informationen finden Sie hier).
  • Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, die für Haustiere bestimmt sind, müssen eindeutig gekennzeichnet werden.

Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Anzeigen dürfen keine Behauptungen in Bezug auf die Gesundheit oder die Heilwirkung aufstellen und dürfen nicht die Wirkung des Produkts auf den Körper beschreiben.
  • Brasilien:
    • Milchprodukte sind in Sponsored Brands verboten.
    • Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die vorgeben, Mahlzeiten zu ersetzen, zu übermäßigem Konsum ermutigen, behaupten, den sozialen Status oder die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern, sind verboten.
    • Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte sind verboten.
  • Frankreich, Italien und Spanien: Produkte zur Raucherentwöhnung, die Nikotin enthalten, sind verboten.
  • Japan:
    • Werbeanzeigen müssen den Produktnamen und die Arzneimittelgruppe angeben oder dass es sich ggf. um ein arzneimittelähnliches Produkt handelt.
    • Die ausgewählten Keywords müssen streng mit dem Produkt oder seiner beabsichtigten Wirkung verbunden sein.
    • Produkt-Targeting ist verboten.
    • Sponsored Brands: In Werbeanzeigen dürfen keine unterschiedlichen Arzneimittelgruppen in derselben Werbeanzeige enthalten sein.
  • Mexiko: Individueller Text darf weder den Gesundheitszustand noch das Produkt selbst beschreiben. Individueller Text darf nur den Marken- oder Produktnamen und einen angemessenen CTA enthalten. Marketinginhalte, Behauptungen, Werbeaktionen und Slogans sind verboten.
  • Niederlande: Anzeigen für nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte dürfen keine finanziellen Anreize für den Kauf enthalten. Zum Beispiel Verkaufsförderung, direkte oder indirekte Preisangebote, Gutscheine oder Erstattungsaktionen.
  • Saudi-Arabien: Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte, Nahrungsergänzungsmittel und Produkte zur Raucherentwöhnung sind verboten.
  • Singapur:
    • Zugelassene medizinische Geräte müssen eine Genehmigung der Gesundheitsbehörde und einen entsprechenden Nachweis auf der Produktdetailseite oder der Produktverpackung haben.
    • Produkte zur Raucherentwöhnung sind verboten.
  • Schweden: Anzeigen für alle Produkte zur Raucherentwöhnung müssen den Haftungsausschluss „18+“ enthalten.
  • Vereinigtes Königreich: Anzeigen für Tabletten oder Kapseln, die Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol enthalten, dürfen nicht den Kauf von mehr als einer Packung fördern; zum Beispiel durch Angebote für Mehrfachkäufe wie „2 für 1“. Rabatte auf Einzelpackungen sind zulässig, sofern der Anzeigentext nicht ausdrücklich auf den Kauf mehrerer Packungen hinweist.
Produkte zur Gewichtsabnahme und Gewichtskontrolle

Werbeanzeigen dürfen Kunden nicht direkt ansprechen, wie zum Beispiel „Wollen Sie endlich abnehmen?“ oder unrealistische oder übertriebene Behauptungen aufstellen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

  • Förderung einer ungesunden Ernährung oder eines negativen Körperbilds/einer negativen Selbstwahrnehmung.
  • Das Produkt-Targeting muss in direktem Zusammenhang mit dem beworbenen Produkt stehen.
  • Erheblichen Gewichtsverlust in Aussicht stellen, egal was oder wie viel der Kunde isst.
  • Dass der Kunde durch die alleinige Anwendung des Produkts oder ohne Einhaltung eines kalorienreduzierten Ernährungs- und Trainingsprogramms eine Gewichtsabnahme erzielen kann.
  • Dass diese Ergebnisse für jeden wirksam oder dauerhaft sind.
  • Dass ein Kunde abnimmt, indem er ein Produkt am Körper trägt oder in die Haut einreibt.
  • Dass das Produkt zur Fettverbrennung, zur Steigerung des Stoffwechsels, zur Appetitzügelung oder zur Beschleunigung anderer natürlicher Körperfunktionen verwendet werden kann.
  • Spezifizieren, wie viel Gewicht der Kunde in einem bestimmten Zeitraum verlieren wird.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Über Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel, Cremes und andere konsumierbare oder auf die Haut auftragbare Produkte darf nicht behauptet werden, dass sie beim Gewichtsverlust, bei der Gewichtsabnahme oder bei Diäten helfen oder einen Einfluss darauf haben.
  • Japan: Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die gesundheitsbezogene Angaben machen (z. B. „Nahrungsmittel mit Zusatzfunktion“, „Gesundheitsförderndes Nahrungsmittel“), müssen das entsprechende Etikett und die entsprechende Erklärung auf der Produktverpackung enthalten.
  • Mexiko und Saudi-Arabien: Produkte zur Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, zum Muskelaufbau und ähnliche Produkte sind verboten.
Hanfprodukte

Anzeigen für Hanfprodukte dürfen nicht mit illegalem Drogenkonsum in Verbindung gebracht werden und dürfen diesen nicht fördern. Darunter fällt der Gebrauch von Marihuana- oder Cannabis-Symbolen.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Indien, Saudi-Arabien, Singapur und Vereinigte Arabische Emirate: Einnehmbare Hanfprodukte sind verboten.

4.3.8 Religiöse Produkte

Die ausgewählten Keywords für Produkte, die für eine Religion oder einen Glauben spezifisch sind, müssen in engem Zusammenhang mit der Religion stehen, die mit dem beworbenen Produkt assoziiert ist, oder mit Religion im Allgemeinen.

Das Produkt-Targeting muss im Zusammenhang mit der Religion stehen, mit der das beworbene Produkt assoziiert ist.

Länderspezifische Anforderungen
  • Frankreich, Deutschland, Niederlande, Singapur und Schweden: Inhalte im Zusammenhang mit Scientology sind verboten.
  • Indien: Produkte, die für eine Religion oder einen Glauben spezifisch sind, sind nur bei Sponsored Brands erlaubt.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Produkte und Inhalte in Bezug auf Atheismus, Heidentum und Polytheismus sind verboten.
  • Singapur: Es gelten Einschränkungen für Inhalte, wie sie in Singapur gesetzlich vorgeschrieben sind.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Religiöse Produkte und Dienstleistungen sind verboten.

4.3.9 Sexuelles Wohlbefinden

Wir erlauben Werbung für Produkte zur Steigerung des sexuellen Wohlbefindens mit Sponsored Products und Sponsored Brands, sofern die Werbeanzeigen folgende Anforderungen einhalten:

  • Anzeigen müssen sich auf die medizinischen Eigenschaften des Produkts konzentrieren (z. B. Verhütung, Schutz vor Krankheiten oder genereller Markenaufbau).
  • Anzeigen müssen die oben genannten Richtlinien für „Verbotene Inhalte“ einhalten.
  • Anzeigen dürfen keine Behauptungen enthalten, die sich auf die Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit oder der Libido beziehen.
  • Die Werbeanzeigen dürfen nicht ausdrücklich auf private, intime oder vertrauliche körperliche Verfassungen und Gesundheitszustände oder intime Körperfunktionen bzw. Leiden Bezug nehmen.
  • Produkte, die für das Targeting einer Werbeanzeige ausgewählt werden, müssen für das beworbene Produkt relevant sein.
    • Keywords müssen streng mit dem Produkt oder der beworbenen Marke verbunden sein.
    • Das Produkt-Targeting muss in direktem Zusammenhang mit dem beworbenen Produkt stehen.
Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Spanien und Schweden: Nur für Anzeigen mit Keyword-Targeting zulässig.
  • Mexiko: Individueller Text darf die Auswirkungen des Produkts auf eine Person nicht beschreiben. Individueller Text darf nur den Marken- oder Produktnamen und einen angemessenen CTA enthalten. Marketinginhalte, Behauptungen, Werbeaktionen und Slogans sind verboten.
  • Saudi-Arabien: Produkte zur Steigerung des sexuellen Wohlbefindens sind verboten.
  • Singapur:
    • Wir verbieten Werbung für Gleitmittel.
    • Wir verbieten Werbung für Kondome, Gleitmittel und ähnliche Produkte in Sponsored Products.
    • Werbeanzeigen für Kondome dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte enthalten.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Werbeanzeigen dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte enthalten.
  • USA: Wir verbieten Werbung für Kondome, Gleitmittel und ähnliche Produkte in Sponsored Products.

4.3.10 Sport- und Freizeitprodukte

Anzeigen für Sport- und Freizeitprodukte dürfen Folgendes nicht:

  • Gewalttätiges oder unsoziales Verhalten dulden oder unterstützen.
  • Kunden darin bestärken, weniger wachsam oder verantwortungsbewusst mit der eigenen Gesundheit und Sicherheit umzugehen.
  • Kunden täuschen, unter anderem durch die Darstellung der Produkte als sicher, wenn diese im Allgemeinen ohne angemessene Sorgfalt und Vorsichtsmaßnahmen als unsicher gelten.
Bild- und Videorichtlinien

Wenn eine Werbeanzeige für Sport- und Freizeitprodukte Bilder oder Videos von Waffen enthält, darf die Anzeige die Waffe oder das Zubehör nicht in Benutzung zeigen und darf keine Produkte enthalten, die nicht mit dem beworbenen Produkt in Verbindung stehen oder überflüssig sind. So darf beispielsweise eine Werbeanzeige für ein Waffenholster kein Kampfmesser enthalten.

Folgendes gilt für Bilder und Videos in Anzeigen, die für Waffenzubehör werben:

  • Sie müssen sich auf das Waffenzubehör und nicht auf die Waffe selbst konzentrieren.
  • Sie dürfen die Waffe nicht in Verwendung oder kurz vor dem Einsatz zeigen (z. B. darf eine Werbeanzeige für ein Waffenholster nicht die gezogene Waffe oder den Vorgang des Ziehens der Waffe zeigen).

Bilder und Videos müssen die oben aufgeführten Inhaltsanforderungen einhalten.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien: Spielzeugschaumpistolen und Zubehör sind erlaubt, sofern sie nicht realistisch sind.
  • Indien, Niederlande und Singapur: Spielzeugwaffen sind erlaubt, sofern sie nicht realistisch sind.
  • Mexiko und Saudi-Arabien: Alle Produkte in dieser Kategorie sind verboten.
  • USA: Siehe Einschränkungen für Werbung mit Sponsored Products unten.
Annahme von Produkten

Sponsored Products und Sponsored Brands
Wir erlauben folgende Produkte für Sponsored Products und Sponsored Brands:

  • Softair-Zubehör wie Masken und Handschuhe.
  • Aufbewahrungsmöglichkeiten für Munition wie Behälter und Schränke.
  • Pfeilauflagen, Dartpfeil-Flights, Bogensehnen.
  • Ferngläser, Fernrohre und monokulare Nachtsichtgeräte.
  • Köder.
  • EDC/multifunktionale/taktische Stifte.
  • Taschenlampen.
  • Wild- und Jagdkameras.
  • Waffenreinigungssets.
  • Waffenholster
  • Waffenschränke.
  • Tragbare Spektive.
  • Paintball-Masken, -Kopfschutz und -Schutzbrillen.
  • Entfernungsmesser.
  • Für Kampfeinsätze vorgesehene Paracords, Taschen und Koffer.
  • Zielscheiben.

Sponsored Products in den USA
Die folgenden Produkte sind für Sponsored Products nur in den USA erlaubt:

  • Softair-Waffen und Munition.
  • Pfeilspitzen.
  • Luftpistolen und Munition.
  • Pfeil und Bogen.
  • Armbrüste.
  • Gewehrauflagen und Schießsäcke.
  • Waffentragegurte.
  • Laser-, ausziehbare und nicht ausziehbare Zielvorrichtungen für Waffen.
  • Paintball-Waffen und -Munition.
  • Pfeffersprays.
  • Zielstöcke.
  • Schleudern.
  • Elektroschocker.
  • Taser.