Inhaltsrichtlinien und Annahmerichtlinien für Stores

INHALTSVERZEICHNIS

1. Übersicht
5. Annahme von Produkten

1. Übersicht

Händler und Verkäufer können über die Werbekonsole oder Seller Central Stores erstellen. Stores sind dabei, ein Hauptbestandteil des Einkaufserlebnisses auf Amazon zu werden. Daher müssen sie den hohen Vertrauensstandard bewahren, den Amazon gegenüber seinen Kunden aufgebaut hat.

Es liegt in der Verantwortung des Händlers und des Verkäufers, alle geltenden Gesetze, Regeln und Vorschriften einzuhalten, die für den Händler oder Verkäufer, den Inhalt des Store und jeden Ort, an dem der Store angezeigt wird, gelten. Dazu gehört, alle erforderlichen Zulassungen oder Genehmigungen von lokalen Aufsichtsbehörden für den Verkauf, den Vertrieb und die Werbung der Produkte, die Sie auf Amazon bewerben oder zu Ihrem Store hinzufügen möchten, einzuholen.

Darüber hinaus muss der Händler oder Verkäufer die Richtlinien für eingeschränkte Produkte von Amazon sowie die folgenden Inhaltsrichtlinien und Annahmerichtlinien für Stores einhalten. Wenn Ihre Stores nicht unsere Anzeigenrichtlinien einhalten, werden die Stores möglicherweise erst genehmigt, wenn Sie den Verstoß gegen die Richtlinie behoben haben. Amazon kann Ihr Anzeigenkonto wegen schwerwiegender oder wiederholter Verstöße gegen Anzeigenrichtlinien sperren oder kündigen.

Wir aktualisieren unsere Richtlinien regelmäßig. Bitte überprüfen Sie diese Seite regelmäßig, um sicherzustellen, dass Sie immer auf dem neuesten Stand hinsichtlich der Richtlinienanforderungen sind. Für Gesponserte Anzeigen, Buchanzeigen, Sponsored Display-Anzeigen und Posts gelten gesonderte Anzeigenrichtlinien. Technische Anforderungen finden Sie in den Anzeigenspezifikationen.

2. Annahme von Inhalten

2.1 Allgemeine Inhaltsrichtlinien

Store-Inhalte müssen konsistente, qualitativ hochwertige Kundenerlebnisse bieten. Die Richtlinien in diesem Abschnitt gelten für alle Produkte und Inhalte in Ihrem Store.

Für Stores gilt Folgendes:

  • Muss für die breite Öffentlichkeit geeignet sein.
  • Muss frei von Verunglimpfungen anderer Unternehmen oder Produkte sein, wie zum Beispiel „besser als [Unternehmen/Marke/benanntes Produkt]“, und darf auch keine anderen Firmennamen oder Produkte verwenden, um andere Produkte zu bewerben.
  • Muss in der Hauptsprache der Amazon-Website verfasst sein, auf der der Store angezeigt wird.
  • Darf nur Produkte bewerben, deren Eigentümer Sie sind oder zu deren Weiterverkauf oder Vertrieb Sie berechtigt sind.
  • Muss korrekte Grammatik und Zeichensetzung enthalten.

Ihr Store darf Folgendes nicht enthalten:

  • Amazon-Marken oder -Produkte oder Verweise auf Amazon-Produkte oder -Dienstleistungen.
  • ASCII-Art.
  • Kinder in gefährlichen oder nicht kindgerechten Situationen. Beispielsweise dürfen Anzeigen Kinder nicht in der Nähe oder beim Gebrauch von Schusswaffen oder anderen Waffen zeigen oder in Situationen, die evtl. gegen bewährte Methoden der Kindersicherheit verstoßen (z. B. Kinder in Fahrzeugen ohne Sicherheitsgurte oder beim Radsport ohne Helm) oder ohne Aufsicht durch Erwachsene an Orten oder in Situationen, in denen sie sich nicht angemessen um sich selbst kümmern können (z. B. in Schwimmbädern, beim Überqueren von stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von gefährlichen Geräten).
  • Kontaktdaten, wie vollständige oder teilweise vollständige E-Mail- oder Webadressen sowie Telefonnummern; Social-Media-Adressen und QR-Codes.
  • Inhalte, die Vandalismus, antisoziales Verhalten oder die Beschädigung von öffentlichem oder privatem Eigentum unterstützen oder bewerben.
  • Inhalte, die an dem geografischen Ort, an dem der Store geschaltet wird, als kulturell unangemessen angesehen werden können.
  • Inhalte, die behaupten oder darauf schließen lassen, dass sie die sexuelle Orientierung diagnostizieren, behandeln oder in Frage stellen können.
  • Inhalte, die Hass fördern, zu Gewalt oder Intoleranz aufstacheln oder eine bestimmte Gruppe aufgrund von ethnischer Herkunft, Hautfarbe, nationaler Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter oder einer anderen Kategorie diskriminieren.
  • Inhalte, die Praktiken fördern, die zu körperlichen oder geistigen Schäden führen können.
  • Inhalte, die dem Kunden Fragen stellen oder ihn direkt ansprechen, wie die Verwendung von „Sie/Ihr“ (zum Beispiel „Suchen Sie nach xxx, dann probieren Sie das hier“ oder „Sind Sie mit Ihrem Gewicht weiterhin unzufrieden?“).
  • Inhalte, die zum Rauchen ermutigen oder es verherrlichen.
  • Inhalte, die den Gebrauch von illegalen Drogen, Drogenutensilien oder Produkten zur Verfälschung von Drogentests sowie den Medikamentenmissbrauch verherrlichen oder bewerben.
  • Inhalte, die umstrittene oder stark diskutierte soziale Themen behandeln.
  • Inhalte, die einen übermäßigen oder unverantwortlichen Alkoholkonsum fördern.
  • Inhalte in Zusammenhang mit politischen Kampagnen, Wahlen oder politischen Themen, die öffentlich diskutiert werden, die sich für oder gegen einen Politiker oder eine politische Partei einsetzen oder die einen Politiker persönlich angreifen.
  • Grausamkeit gegenüber Menschen oder Tieren.
  • Täuschende, falsche oder irreführende Inhalte.
  • Inhalte, die einen Mehrwert durch Ereignisse erheischen, wie z. B. Naturkatastrophen, von Menschen verursachte Katastrophen, Tragödien, die viele Menschen betreffen, Ereignisse, bei denen viele Menschen verletzt wurden, oder der Tod öffentlicher Persönlichkeiten.
  • Vorgetäuschte Funktionen wie „Wiedergabe“-Schaltflächen oder Login-Anfragen.
  • Unflätige, vulgäre oder unanständige Texte oder Obszönitäten, einschließlich Verschleierungen im Text oder unangemessene Zweideutigkeiten.
  • Rechtschreibfehler, übermäßige Zeichensetzung oder fehlerhafte Grammatik oder Zeichensetzung.
  • Obszöne, diffamierende, verleumderische, illegale, die Privatsphäre anderer verletzende Inhalte.
  • Inhalte die, potenziell peinliche Körperfunktionen oder körperliche Verfassungen oder private, intime oder vertrauliche Gesundheitszustände thematisieren.
  • Verweise auf den Namen oder das Produkt eines anderen Unternehmens, um die andere Marke oder das andere Produkt zu verunglimpfen, zu vergleichen oder für Werbung für das eigene Produkt zu nutzen (z. B. „besser verarbeitet als [anderes Produkt]“). Wenn Sie die Kompatibilität Ihres Produkts mit anderen Produkten in der Überschrift kommunizieren, müssen Sie die andere Marke oder das andere Produkt in den hinteren Teil der Überschrift mit einer einschränkenden Aussage wie „kompatibel mit“ aufnehmen.
  • Religiöse Äußerungen, gleich ob sie eine Religion befürworten oder abwerten.
  • Angaben zu Versand oder Lieferung.
Länderspezifische Anforderungen
  • Frankreich, Deutschland und Niederlande: Inhalte im Zusammenhang mit Scientology sind verboten.
  • Saudi-Arabien: Stores müssen in englischer Sprache sein.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Inhalte sind verboten:
    • Inhalte, die die traditionelle arabische Kultur, ihre Politik oder ihre Führer untergraben oder kritisieren könnten.
    • Inhalte, die politische Unruhen oder die Störung der öffentlichen Ordnung fördern könnten.
    • Inhalte im Zusammenhang mit politischen Streitigkeiten oder bewaffneten Konflikten.
    • Inhalte im Zusammenhang mit Atheismus, Heidentum und Polytheismus.
  • Singapur:
    • Inhalte für Bekleidungsprodukte dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte enthalten.
    • Für religiöse Inhalte gelten Einschränkungen, wie sie in Singapur gesetzlich vorgeschrieben sind.

2.2 Call-to-Action (CTA)

Wir empfehlen den Einsatz eines Call-to-Action (CTA) in dem Store, um die Store-Ergebnisse zu verbessern. Ein CTA ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Wenn Sie einen CTA in dem Store verwenden, muss der CTA:

  • Klar und deutlich sein. Nicht spezifische Call-to-Action wie „Klicken Sie hier“ sind nicht zulässig.
  • Mit einer Produktdetailseite, einem Produktraster oder einer anderen Store-Seite verlinkt sein und im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Seite stehen. Beispiele für zulässige CTAs: „Jetzt einkaufen“, „Weitere Informationen“, „Mehr anzeigen“, „Details anzeigen“.
  • Es dürfen keine Texte enthalten sein, die Kunden unter Druck setzen, Maßnahmen zu ergreifen, z. B. „Letzte Gelegenheit“, „Greifen Sie zu, ehe es zu spät ist“, „Verpassen Sie nicht“, oder emotional aufgeladene Texte.

2.3 Groß- und Kleinschreibung

  • Texte, die zufällige Wörter mit falscher Groß- und Kleinschreibung verbinden, sind nicht zulässig, z. B. „DIESE Überschrift ist FALSCH“ oder „GeMIschT“.

2.4 Behauptungen und vergleichende Aussagen

Werbeaussagen bzw. Behauptungen in Ihrem Store müssen wahrheitsgemäß und zutreffend sein.

Sie müssen über Beweise zur Unterstützung Ihrer Werbeaussagen verfügen:

  • Wenn Sie eine Behauptung über Ihre Marke in Ihrem Store aufstellen, muss diese im Store mit einem Datum und einem Nachweis belegt werden.
  • Wenn Sie eine Behauptung über Ihre Produkte aufstellen, muss klar sein, für welche Produkte diese gilt, und diese Produkte müssen im Store neben der Behauptung platziert werden. Der Nachweis muss sich auf der Produktdetailseite oder auf der Produktverpackung des zugehörigen Produkts befinden. Wenn sich die Angabe sichtbar auf der Produktverpackung befindet, ist ein zusätzlicher Nachweis (in der Anzeige oder auf der Landing Page) zulässig, aber nicht erforderlich.

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Behauptungen, die einen Nachweis erfordern:

  • Preise und Auszeichnungen: Müssen durch Details wie Datum und Vergabestelle belegt werden und die Verleihung darf höchstens 18 Monate zurückliegen.
  • Umfrageergebnisse: Nachweise zu den Ergebnissen von Verbraucherbefragungen müssen auch dann erbracht werden, wenn die Befragung subjektive Meinungen erhoben hat. So ist beispielsweise bei der Angabe „33 % der Personen mögen XXX“ eine Offenlegung der Informationen unter Angabe von Quelle und Datum der Umfrage erforderlich („*US Surveys Ltd, Januar 2019“).
  • Quantifiziertes Ergebnis: Angaben, die dem Kunden den Eindruck vermitteln, dass eine objektive Messung stattgefunden hat. Beispiele: „Reduziert 99 % der Falten“, „Zähne erscheinen um drei Stufen weißer“ oder „die beste Feuchtigkeitscreme“.
  • Vergleiche: Müssen durch ein Zitat einer unabhängigen Quelle gestützt und innerhalb der letzten 18 Monate datiert sein. Wir lassen keine direkten Vergleiche mit Konkurrenzmarken zu.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien:
    • Produkte dürfen keine therapeutischen oder gesundheitsbezogenen Aussagen im Zusammenhang mit Krankheiten, Leiden, Gesundheitszuständen, Beschwerden, Störungen, Verletzungen oder psychischen Erkrankungen machen.
    • Über Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von weniger als 50 darf nicht behauptet werden, dass sie einen „Hohen“ (oder vergleichbaren) Schutz bieten. Darüber hinaus dürfen Produkte, deren Hauptzweck nicht der Sonnenschutz ist, nicht als Sonnenschutzmittel bezeichnet werden.
    • Über Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel, Cremes und andere konsumierbare und auf die Haut auftragbare Produkte darf nicht behauptet werden, dass sie beim Gewichtsverlust, bei der Gewichtsabnahme oder bei Diäten helfen oder einen Einfluss darauf haben.
  • Brasilien: Angaben, dass das Produkt bio, ein Diätprodukt oder zuckerfrei ist, erfordern einen Nachweis auf der Verpackung.
  • Singapur: Bio-Angaben erfordern einen Nachweis auf der Verpackung.

2.4.1 Gewährleistung und Garantien

Im Store müssen die Gewährleistungen oder Garantien, einschließlich der geltenden Einschränkungen, klar beschrieben werden.

Die für die Erfüllung der Gewährleistung oder Garantie verantwortliche Partei muss im Store und auf der Produktdetailseite des entsprechenden Produkts angegeben werden.

2.5 Vorgetäuschte Funktionalität

Vorgetäuschte Funktionalitäten können Kunden dazu verleiten, zu glauben, dass bestimmte inaktive Elemente Ihres Store interaktiv sind und ihnen einen Mehrwert bieten können.

Beispielsweise sind nicht anklickbare Kacheln mit CTA-Schaltflächen verboten.

2.6 Sonderzeichen

  • Nur alphanumerische Zeichen sind zulässig.
  • Die übermäßige Verwendung von Auslassungspunkten ist verboten; wir empfehlen nicht mehr als 3 Auslassungen pro Textblock.
  • Emoticons sind erlaubt; bitte vermeiden Sie jedoch eine wiederholte oder übermäßige Verwendung.
  • Hashtags sind erlaubt.

2.7 Text

Text muss groß genug sein, um für den durchschnittlichen Kunden auf Desktop- und Mobilgeräten lesbar zu sein. In den Stores darf nicht dieselbe oder eine ähnliche Farbe für Text und Hintergrund verwendet werden, da der Text dann nicht lesbar ist (z. B. weißer Text auf hellgrauem Hintergrund).

2.8 Übersetzungen

Sobald Sie Ihren Store eingereicht haben, übersetzen wir ihn automatisch für Sie. Die Übersetzungszeiten können variieren. In der Regel stehen Übersetzungen innerhalb von 48 Stunden, nachdem Ihr Store in der Standardsprache live geht, zur Verfügung.

Wenn Sie Ihre eigene Übersetzung einreichen, müssen Ihre übersetzten Inhalte mit unseren Anforderungen an den Inhalt übereinstimmen und dem Inhalt des Store in der Standardsprache entsprechen. Die Überprüfung der übersetzten Stores dauert in der Regel bis zu 72 Stunden.

Weitere Informationen zu Übersetzungen und unterstützten Sprachen finden Sie im Support-Center in der Werbekonsole.

3. Store-Funktionen

Die folgenden Abschnitte enthalten Richtlinien für die Verwendung von Store-Funktionen

3.1 Interaktives Bild

Interaktive Bilder ermöglichen es Werbetreibenden, interaktive Punkte auf Bildern zu platzieren, die zusätzliche Informationen über das im Bild vorgestellte Produkt liefern.

Um ein gutes Kundenerlebnis zu gewährleisten, muss für diese Punkte Folgendes beachtet werden:

  • Wichtige Elemente des zugrunde liegenden Bildes, z. B. Logos oder Text, dürfen nicht zusammengedrängt oder verdeckt angezeigt werden.
  • Sie dürfen nicht an irreführenden Stellen platziert werden, z. B. am Rand eines Bildes.
  • Sie dürfen nicht verwendet werden, um verbotene Elemente des Bildes zu verdecken.
  • Sie dürfen keinen CTA reproduzieren.

3.2 Bild mit Textüberlagerungen

Durch ein Bild mit Textüberlagerungen können Werbetreibende einem Bild Text hinzufügen.

Der Überlagerungsabschnitt darf wichtige Elemente des zugrunde liegenden Bildes oder Videos, z. B. Text, Logos oder das Produkt, nicht verdecken, um ein gutes Kundenerlebnis zu gewährleisten.

3.3 Werbeaktionen und empfohlene Angebote

Werbebotschaften zu Werbeaktionen sind nur zulässig, wenn sie mit dem Widget „Empfohlene Angebote“ verwendet werden.

Für Werbebotschaften zu Werbeaktionen gilt Folgendes:

  • Sie dürfen nur allgemeine Werbesprache verwenden, wie z. B.:
    • „Entdecken Sie unsere Angebote/Rabatte.“
    • „Sehen Sie sich unsere Angebote/Rabatte an.“
    • „Sparen Sie bei Marke oder Produktname.“
  • Der Text darf Folgendes nicht enthalten:
    • Wörter oder Wortgruppen, die Dringlichkeit suggerieren. Beispiel: „Nur heute“ oder „Letzte Chance“
    • Verweise auf bestimmte Preise oder Rabatte (z. B. „Sparen Sie 20 USD“ oder „5 % Rabatt“).
    • Ausrufezeichen, es sei denn, diese sind Teil des Markennamens.

Das Widget „Empfohlene Angebote“ muss verwendet werden, um Angebote in Stores anzuzeigen.

Wenn das Widget „Empfohlene Angebote“ im Store als Komponente einer Store-Seite vorhanden ist, die auch Werbebotschaften oder Produkte enthält, die nicht mit dem Angebot zusammenhängen, gilt:

  • Werbebotschaften sind nur in Text- oder Bildkacheln direkt über dem Widget oder angrenzend an das Widget erlaubt.
  • Store-Seiten können nicht mit dem Titel „Ausverkauf“, „Rabatt“, „Angebote“ oder anderen Begriffen versehen werden, die eine Werbeaktion andeuten.

Wenn der Store oder die Seite ausschließlich erstellt wird, um Angebote zu bewerben, muss der Store oder die Seite Folgendes beinhalten:

  • Einen entsprechenden Titel. Begriffe wie z. B. „Ausverkauf“, „Rabatte“, „Angebote“ oder andere Begriffe, die eine Werbeaktion implizieren.
  • Das Widget „Empfohlene Angebote“ als erste Produktauswahlkachel auf der Seite.
    • Wenn die Seite auch andere Produktauswahlkacheln enthält, muss für den Kunden klar ersichtlich sein, dass die Werbeaktion für diese Produkte nicht gilt, und sie müssen daher deutlich von denen, für die das Angebot gilt, getrennt werden.

3.4 Seite und Kacheln

  • Jede Seite in Ihrem Store muss einen anklickbaren Link zu einer Produktdetailseite oder einer anderen Seite im Store enthalten und darf keine Endlosschleife für den Kunden darstellen.
  • Leere Kacheln oder Kacheln mit dem ursprünglichen Standardtext „Text hier einfügen“ sind nicht zulässig.

3.5 Planung

Mit der Planung können Werbetreibende ein Anfangs- und ein Enddatum für einen neuen Store oder für eine Version eines vorhandenen Store auswählen.

Wenn die Planung verwendet wird, um ein Ereignis zu bewerben, gelten die folgenden Bedingungen:

  • Saisonale eintägige Ereignisse (z. B. Halloween und Valentinstag): sollten höchstens ca. 6 Wochen vor dem Ereignis beginnen und innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach dem Ereignisdatum entfernt oder aktualisiert werden.
  • Verkaufsereignisse (z. B. Black Friday und Cyber Monday): sollten höchstens 7 Tage vor dem Ereignis beginnen und innerhalb von 24 Stunden nach dem Ereignisdatum entfernt oder aktualisiert werden, es sei denn, das Ereignis gilt als länger andauernd (z. B. Cyber Week).
  • Mehrtägige saisonale Ereignisse (z. B. Weihnachten): sollten frühestens 8 Wochen vor dem Termin beginnen und müssen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens entfernt oder aktualisiert werden (1 Woche ist im Allgemeinen akzeptabel).

Weitere Informationen zu Werbebotschaften finden Sie unter „Werbeaktionen und empfohlene Angebote“ weiter oben.

4. Annahme von Bild- und Videomaterial

Zusätzlich zu den Richtlinien zur Annahme von Inhalten in Abschnitt 2 enthält dieser Abschnitt weitere Richtlinien für alle Bild- und Videoinhalte in Ihrem Store.

4.1 Allgemeine Bild- und Videorichtlinien

Für Bilder und Videos gilt Folgendes:

  • Müssen hochauflösend sein und die Mindestanforderungen für die ausgewählte Kachel erfüllen.
  • Dürfen nicht verpixelt, offensichtlich verzerrt oder gestreckt sein.

Videos:

  • Müssen sich korrekt abspielen lassen und relevant für das Produkt und den Store sein.
  • Sollten nicht länger als 5 Minuten sein.
Länderspezifische Anforderungen
  • Japan: Für den Fall, dass urheberrechtlich geschütztes Material, das Eigentum von Copyright-Management-Organisationen ist, unter Verletzung von Schutzrechten für geistiges Eigentum verwendet wird und ferner gegen Amazon.co.jp Lizenzgebühren von diesen Organisationen erhoben werden, ist Amazon berechtigt, Schadensersatz und Kostenerstattungen gegen den entsprechenden Werbetreibenden / die entsprechende Agentur geltend zu machen.
  • Saudi-Arabien:
    • Auf Bildern für Dessous, Bademode und Unterwäsche dürfen keine Models zu sehen sein.
    • Bilder von Models mit Tätowierungen sind nicht erlaubt.
    • Bilder von Schweinen sind nicht erlaubt.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate:
    • Nackte Haut: Bilder müssen zurückhaltend sein und dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte zeigen.
    • Bilder von Alkohol und Alkoholkonsum sind nicht erlaubt.

Ihr Markenlogo muss in Ihrem Store vorhanden sein, damit Kunden Sie als Werbetreibenden identifizieren können. Da das Markenlogo auch für verschiedene Anzeigenformate verwendet werden kann, ist es wichtig, dass Ihr Logo die folgenden Richtlinien erfüllt.

Das Logo muss das registrierte Logo Ihrer Marke sein und nicht der Marke, die Sie bewerben, es sei denn, Sie haben rechtlichen Anspruch darauf, das Logo der beworbenen Marke zu verwenden. Markenlogos müssen:

  • Das gesamte Bild ausfüllen oder sich auf einem weißen oder transparenten Hintergrund befinden.
  • Die Marke oder das Produkt, das Sie bewerben, genau widerspiegeln.

Markenlogos dürfen sich nicht auf einem grafisch komplexen Hintergrund befinden und müssen optisch ansprechend sein. Logos dürfen nicht:

  • Ein Produkt, eine ASIN (einschließlich zugeschnittene Versionen), ein Lifestyle-Bild oder eine Kombination daraus sein.
  • Als Erweiterung des Hero-Bildes verwendet werden oder zusätzlichen Text enthalten.
  • Aus einer Kombination von Logos bestehen.
  • Überfüllte oder überladene Elemente enthalten.

Werbetreibende für Unterhaltungsartikel und Bücher können ebenso die unten aufgeführten Bilder verwenden, sofern diese Bilder auch auf der Produktverpackung, auf der Produktdetailseite oder auf der Seite des Autors zu finden sind:

  • Ein Bild des Autors, Schauspielers oder einer zugehörigen Figur für den entsprechenden Store.
  • Symbole, die für das Thema der Produkte stehen, wie ein Spinnennetz für den Store eines Spiderman-Films.
  • Bei Werbeanzeigen für ein Buch, einen Film und Fernsehserien darf der Titel der Serie im Anzeigendesign für den zugehörigen Store eingesetzt werden.

4.3 Bild- und Videorichtlinien für Anzeigendesigns

  • Sehen Sie sich jeweils eine Vorschau des Store für Desktop- und Mobilgeräte an, um sicherzustellen, dass Bilder nicht so zugeschnitten werden, dass wichtige Elemente des Bildes verdeckt werden.
  • Hero-Bilder dürfen keine überladenen oder überlappenden Elemente enthalten.
  • Inhalte in Textüberlagerungs-Kacheln dürfen weder den darunter liegenden Bildtext noch andere wichtige Elemente des darunter liegenden Bildes verdecken.

4.3.1 Richtlinien für Bilder von Erotikartikeln

  • Bilder und Videos dürfen Folgendes nicht enthalten:
    • Nacktheit, einschließlich intimer Körperteile (d. h. Genitalien, Brüste, Gesäß), die mit Händen, Balken, Sternen oder sonstigen Grafiken verdeckt sind.
      • Intime Körperteile müssen mit Kleidung bedeckt sein.
    • Darstellungen menschlicher Genitalien, einschließlich auf Verpackungen.
      • Konturen männlicher oder weiblicher Genitalien sind ggf. zulässig, wenn sie nicht sexuell aufreizend sind.
    • Obszönitäten, einschließlich verschleierter Obszönitäten.
    • Bilder von Kindermodels oder erwachsenen Models, die Kinder darstellen.
    • Das Produkt in Verwendung (z. B. Video-Tutorials), einschließlich mittels Lifestyle-Bildern sowie Schaufensterpuppen, Cartoons oder anderen Formen.
      • Verbale Beschreibungen und abstrakte Illustrationen der Produkte sind zulässig, wenn die Sprache nicht anstößig ist.
    • Übermäßig provokante, obszöne oder anzügliche Inhalte.
    • Sexuelle Aktivitäten oder Stellungen.
    • Sexuell anzügliche Posen oder Gesten.
    • Aggressive oder gewalttätige Inhalte.

4.3.2 Richtlinien für Bilder mit verstörendem Inhalt

Bilder von tatsächlichem oder impliziertem Missbrauch, zum Beispiel von Menschen oder Tieren in Not, Folter, Belästigung, tatsächlicher oder implizierter Vergewaltigung, sind verboten.

4.3.3 Richtlinien für Entertainment-Trailer

Angaben zur Altersfreigabe für das Produkt müssen vor dem Start des Trailers angezeigt werden. Wir akzeptieren keine Red-Band- oder altersbeschränkten Trailer, Trailer für Filme mit der Bewertung NC-17 oder Videospiele mit der Bewertung AO oder gleichwertig. Wenn keine Altersfreigabe verfügbar ist, muss das Video für die ganze Familie geeignet sein.

4.3.4 Richtlinien für Bilder von Unterwäsche

  • Bilder und Videos von Reizwäsche, Unterwäsche und Bademode dürfen weder sexuell anzüglich noch obszön sein, wobei die Beurteilung dem alleinigen Ermessen von Amazon unterliegt. Darüber hinaus müssen Bilder solcher Produkte die folgenden Regeln einhalten:
    • Bilder, die Menschen in Posen zeigen, die eine sexuelle Stellung nachahmen oder auf sexuelle Aktivitäten hinweisen, unabhängig davon, ob sie bekleidet oder unbekleidet sind.
    • Bilder und Videos, die ein Model nackt zeigen (Brüste, Genitalien, entblößtes Gesäß o. ä.), sind nicht gestattet.
    • Bilder und Videos, auf denen das Model transparente oder durchsichtige Produkte trägt, werden nur gestattet, solange Genitalien und Brüste nicht sichtbar oder auf obszöne oder aufreizende Weise dargestellt sind. Die Verdeckung entblößter Körperteile durch Balken oder andere Grafiken ist nicht gestattet.
    • Das Hauptproduktbild oder -video für Tangas und Slips muss das Produkt in der Vorderansicht zeigen.
    • Tangas und Slips, welche die Vorder- und Rückseite nicht vollständig bedecken, müssen in Bildern oder Videos ohne ein menschliches Model gezeigt werden. Airbrush ist für entblößte Haut nicht gestattet.

4.3.5 Richtlinien für Bilder mit sexuellem Inhalt

Bilder und Videos dürfen Folgendes nicht enthalten:

  • Sexuell aufreizende Posen, wie z. B. das Spreizen der Beine, das Greifen in die Haare oder das Heben der Hüfte zusammen mit erotischen oder sexuell anzüglichen Gesichtsausdrücken.
  • Bilder, die auf sexuelle Weise übermäßige Aufmerksamkeit auf intime Körperteile, wie Brüste oder Gesäß, lenken.
  • Darstellungen von Minderjährigen in sexuellen Situationen.
  • Suggestive Bilder des Entkleidens, wie das Herunterziehen eines BH-Trägers oder von Unterwäsche.
  • Models in Reizwäsche wie Strümpfe, Strumpfhalter oder mit Accessoires wie Peitschen und Ketten.
  • Provokante Umarmungen oder Umarmungen in einer provokanten Umgebung, wie z. B. in einer Dusche oder auf einem Bett.
  • Sexuelle Anspielung in Text, Bild oder Video.
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien: Auf Bildern für Dessous, Bademode und Unterwäsche dürfen keine Models zu sehen sein.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate:
    • Nackte Haut: Bilder müssen zurückhaltend sein und dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte zeigen.

4.3.6 Richtlinien für Bilder mit Gewaltdarstellungen

Bilder und Videos dürfen Folgendes nicht enthalten:

  • Realistische oder übermäßige Darstellungen von Gewalt, Brutalität, beängstigende Bilder und Videos, grafische Darstellungen von Blut, offenen oder genähten Wunden, Folterungen, Zerstückelungen oder Verstümmelungen von Körpern.

Bitte beachten Sie, dass das Vorhandensein von Blut ohne Gewalt oder offenen Wunden in Entertainment- oder Video-Trailern zulässig sein kann.

4.3.7 Richtlinien für Waffenabbildungen

Bilder von Waffen (einschließlich realistischer und nicht realistischer Schusswaffen, Schwerter, Pfeil und Bogen usw.) dürfen Folgendes nicht enthalten:

  • Darstellung in gewalttätiger, bedrohlicher Weise, z. B. bei der Verletzung einer anderen Figur.
  • Grausame Darstellung (z. B. mit Blut bedeckt).
  • Darstellung auf eine Figur gerichtet.
  • Darstellung auf den Kunden gerichtet.
  • Handhabung durch einen Minderjährigen oder mit ihm in Zusammenhang gebracht sein.

5. Annahme von Produkten

Alle Produkte müssen für die breite Öffentlichkeit und für das Land geeignet sein, in dem der Store geschaltet wird.
Die folgenden Arten von Produkten sind in Stores weltweit verboten:

  • Erotikartikel: Pornografie oder verwandte Inhalte. Siehe Abschnitt 2. Einschränkungen für Produkte. Hier finden Sie eine Liste der zulässigen Erotikartikel.
  • Kosmetik und Körperpflege: Produkte, die behaupten, natürliche Körpermerkmale dauerhaft physisch zu verändern, sind verboten.
  • Preisausschreiben und Gewinnspiele.
  • Drogentest-Kits.
  • Kits zur Krankheitsdiagnose.
  • Digitale und Computer-Hacking-Dienste und -Produkte.
  • Ätzpasten und andere ätzende Mittel, Gele, Flüssigkeiten oder Lösungen.
  • Dienstleistungen zur Beschaffung gefälschter Dokumente.
  • Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Ephedrin-Alkaloide, Salvia divinorum oder Salvinorin A enthalten.
  • Produkte, die schnellen Reichtum versprechen.
  • Tests zur Vorhersage des Geschlechts.
  • Für Graffiti verwendete Farben, Marker, Pasten, Sprühdüsen, Nachfüllpacks, Anleitungs-Videos und weitere Inhalte.
  • Illegale und Partydrogen und drogenbezogene Utensilien.
  • Medizinprodukte, die für den professionellen Gebrauch bestimmt sind oder für diesen Zweck beworben werden.
  • Lachgasbehälter und -patronen.
  • Öle, Nahrungsergänzungsmittel oder einnehmbare Produkte, die Cannabidiol (CBD) oder THC enthalten.
  • Verschreibungspflichtige Medikamente und Produkte.
  • Products that do not comply with Amazon’s Category, Product, and Listing Restrictions.
  • Produkte, die behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
  • Products that improperly claim to be "FDA Cleared," "FDA approved" or products that include the FDA logo in associated images (for more information, see here).
  • Produkte, die zur Verletzung der Privatsphäre bestimmt sind, wie z. B. Spionagekameras, oder um den Strafverfolgungsbehörden zu entkommen, wie z. B. Polizeifunk-Scanner.
  • Produkte oder Inhalte, die Hass fördern, zu Gewalt oder Intoleranz aufstacheln oder eine bestimmte Gruppe aufgrund von ethnischer Herkunft, Hautfarbe, nationaler Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter oder einer anderen Kategorie diskriminieren.
  • Produkte im Zusammenhang mit Glücksspieldienstleistungen.
  • Produkte, die die Verletzung geistigen Eigentums oder von Persönlichkeitsrechten fördern oder ermöglichen können.
  • Obszöne oder vulgäre Produkte oder Inhalte.
  • Produkte, die für fragwürdige oder potenziell gefährliche Aktivitäten verwendet werden könnten, wie Feuerwerkskörper.
  • Tätowier- und Body-Branding-Produkte.
  • Tabak, E-Zigaretten, Vape Pens und entsprechendes Zubehör wie Tabakmühlen, Zigarettenpapier und -etuis, E-Liquids, Wasserpfeifen-Zubehör und Aschenbecher.
  • Dienstleistungen und Geräte für die Bräunung mit UV-Strahlung.
  • Waffen (eine umfassende Liste finden Sie im Abschnitt Sprengstoffe, Waffen und verwandte Artikel), einschließlich:
    • Munition oder wiedergeladener Munition.
    • Teile oder Zubehör von Angriffswaffen oder Produkte, die als Teile oder Zubehör von Angriffswaffen vermarktet werden, einschließlich der Verweise auf verschiedene Modelle von Angriffswaffen.
    • Sprengkörper und Sprengsätze, z. B. Feuerwerkskörper.
    • Sicherheitszertifikate für Handfeuerwaffen.
    • Pistolen, Revolver oder anderer Schusswaffen.
    • Produkte, die realistischen oder tatsächlichen Waffen, Waffenteilen oder Munition ähneln oder diese enthalten.
    • Waffen oder andere Gegenstände, die ausschließlich für Strafverfolgungsbehörden oder für militärische Zwecke bestimmt sind.
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien: Folgende Produkte sind verboten:
    • Unterhaltungs- und Medienprodukte.
    • Finanzprodukte und -dienstleistungen.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Produkte sind verboten:
    • Glücksspielprodukte.
    • Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Horoskopen, Wahrsagerei, schwarzer Magie und ähnliche Produkte mit okkulter Thematik.
    • Produkte aus Schweinefleisch.
  • Singapur: Folgende Produkte sind verboten:
    • Kaugummi.
    • Produkte, die Teile oder Inhaltsstoffe enthalten, die von Haien, Walen, Delfinen oder Tümmlern stammen.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Folgende Produkte sind verboten:
    • Bildungsdienstleistungen.
    • Religiöse Produkte und Dienstleistungen.

6. Einschränkungen für Produkte

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Richtlinien zur Annahme von Inhalten und Bildern werden in diesem Abschnitt weitere produktspezifische Richtlinien beschrieben.

6.1 Erotikartikel

  • Stores für Erotikartikel dürfen nur Erotikartikel beinhalten. Stores für Erotikartikel dürfen keine jugendfreien Produkte beinhalten. Ebenso dürfen Stores mit jugendfreien Produkten keine Erotikartikel beinhalten.
  • Die folgenden Produkte sind Erotikartikel und dürfen nur in entsprechenden Stores für Erotikartikel angeboten werden (diese Liste ist nicht vollständig):
    • Mittel zur Potenzsteigerung oder Erhöhung der sexuellen Lust sowie Aphrodisiaka.
    • Reizwäsche mit offensichtlich sexueller Absicht, z. B. Netzstoffe.
    • Erotische Spiele, Bücher, Kostüme und Witzebücher.
    • Intime Produkte für das sexuelle Wohlbefinden mit nicht natürlichem oder generischem Design (lebensechte oder natürliche Designs sind nicht zulässig).
    • Gleitmittel.
    • Massageöle, Cremes, Kerzen, Farben und Pulver zur Körperbemalung.
    • Komfortmöbel (ohne intimes Zubehör, Kissen und Armlehnen) und Stangen.
  • Folgende Bedingungen gelten für Stores für Erotikartikel:
    • Eine Kennzeichnung mit „Keine Jugendfreigabe“ muss auf dem Hero-Bild auf allen Seiten im Store sichtbar sein.
    • Jede Store-Seite muss einer Erotikartikel-Kategorie oder einem damit eng verwandten Erotikartikel zugeordnet sein.
    • Das Store-Markenlogo bzw. der Name muss deutlich im Hero-Bild auf allen Seiten innerhalb des Store angezeigt werden.
    • Sie dürfen keine expliziten oder lasziven Inhalte enthalten.
    • Sie dürfen keine offenkundig sexuellen Anspielungen, Obszönitäten oder verschleierte Obszönitäten (z. B. im Produkttitel) beinhalten.
  • Stores mit Artikeln für das sexuelle Wohlbefinden, die Erotikartikel beinhalten, müssen diese Produkte auf einer separaten und entsprechend gekennzeichneten Unterseite anzeigen. Die Unterseite muss einen „Keine Jugendfreigabe“-Hinweis im Hero-Bild enthalten.
  • Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 4 (Richtlinien zur Annahme von Bild- und Videomaterial).
Länderspezifische Anforderungen
  • Japan, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Stores für Erotikartikel und nicht jugendfreie Produkte sind verboten

6.2 Kunstwerke/Illustrationen und Künstler- und Gewerbebedarf

6.2.1 Kunstwerke/Illustrationen

Kunstwerke/Illustrationen, die in ihrer Natur für Erwachsene gedacht sind, wie z. B. Aktkunst, sind zulässig, vorausgesetzt das Kunstwerk / die Illustration:

  • Enthält keine lasziven Inhalte oder anzügliche bzw. sexuelle Gesten.
  • Wird auf einer entsprechend betitelten Seite platziert, die von anderem Bildmaterial im Store getrennt ist.
Länderspezifische Anforderungen
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Kunstwerke/Illustrationen müssen zurückhaltend sein und dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte zeigen.

6.2.2 Künstlerbedarf und Gewerbeartikel

Stores für Künstlerbedarf und Gewerbeartikel sind zugelassen, wenn diese ausschließlich Produkte verkaufen und vermarkten, die für den Heim-, Gewerbe-, Automobil- und Künstlerbedarf vorgesehen sind. Produkte dürfen weder die Beschädigung öffentlichen oder privaten Eigentums, Vandalismus noch antisoziale Verhaltensweisen fördern.
Die folgenden Produkte dürfen in Stores nicht angeboten werden:

  • Ätzpasten.
  • Ätzende Mittel, Gele, Flüssigkeiten oder ähnliche Lösungen.
  • Für Graffiti verwendete Farben, Marker, Pasten, Sprühdüsen, Nachfüllpacks und Anleitungs-Videos sowie weitere Inhalte.

6.3 Alkohol und zugehörige Produkte

6.3.1 Allgemeine Richtlinien

  • Bilder, Videos und Texte müssen den verantwortungsvollen Konsum von alkoholischen Getränken bewerben und dürfen Folgendes nicht:
    • Alkoholkonsum in Verbindung mit Kraftfahrzeugen, dem Autofahren oder dem Bedienen von Maschinen darstellen.
    • Mit Schwangerschaft, Mutterschaft oder Elternschaft verbunden werden.
    • Direkt an Minderjährige gerichtet sein oder Bilder oder Inhalte zeigen, die Minderjährige ansprechen sollen.
    • Erwachsene zeigen, die jünger als 25 zu sein scheinen.
    • Den Verzicht auf alkoholische Getränke kritisieren.
    • Sich auf den Alkoholgehalt der Getränke konzentrieren.
    • Personen zu verantwortungslosem Alkoholkonsum motivieren.
    • Den übermäßigen Konsum fördern.
    • Menschen zeigen, die gerade Alkohol trinken.
    • Behaupten oder andeuten, dass Alkohol therapeutische oder andere Vorteile hat (z. B. dass Alkohol die Leistung verbessert, zum Erfolg beiträgt oder Probleme löst), oder behaupten, dass die Verwendung eines Stoffes oder Produkts die Prävention, Diagnose, Heilung oder Linderung einer Krankheit, eines Leidens, einer Störung oder Verletzung unterstützt oder einen physiologischen Prozess beeinflussen, hemmen oder verändern kann.

6.3.2 Alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol

  • Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen Richtlinien müssen Stores, in denen alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol verkauft werden, die folgenden Richtlinien befolgen:
    • Alle Seiten im Store müssen das Markenlogo des Werbetreibenden aufweisen.
    • Stores dürfen keine alkoholischen und nicht alkoholischen Produkte zusammen enthalten.
Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien: Stores müssen den obligatorischen Haftungsausschluss bezüglich des verantwortungsvollen Konsums enthalten.
  • Brasilien, Deutschland, Italien und Spanien: Bilder, Videos und Texte dürfen nicht mit Sport in Verbindung gebracht werden.
  • Kanada, Indien und USA: Stores für alkoholische Getränke sind verboten.
  • Frankreich: Stores müssen die entsprechenden Alkoholangaben im Hero-Bild enthalten.
  • Japan: In Stores muss der obligatorische Haftungsausschluss enthalten sein, der besagt, dass das Trinken von Alkohol unter 20 Jahren gesetzlich verboten ist.
  • Mexiko:
    • Produkte mit einem Alkoholgehalt ab 55 % sind verboten.
    • Das Hero-Bild muss eine der folgenden Angaben enthalten: „Evite el exceso“ (Maßvoller Konsum), „Conocer es no excederse“ (Höchstmengen beachten) oder „Todo con medida“ (In Maßen konsumieren).
  • Niederlande:
    • Stores müssen den niederländischen Werbekodex für alkoholische Getränke einhalten.
    • Stores müssen den obligatorischen rechtlichen Haftungsausschluss „geen 18, geen alcohol“ (Kein Alkohol unter 18) enthalten.
  • Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Alkoholische Getränke und Artikel rund um Alkohol, Alkoholzubereitungs- und Brauerei-Kits sind verboten.
  • Singapur: Stores für alkoholische Getränke sind während des religiösen Festivals „Hari Raya“ nicht erlaubt.
  • Sweden:
    • Stores for alcoholic beverages are prohibited.
    • Stores for alcohol free drinks and beverages are permitted. For example, an alcohol-free beer.
    • Stores for alcohol branded merchandise are permitted. For example, a Guinness beer dispenser.

6.3.3 Alkoholtests

Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen Richtlinien für alkoholische Produkte dürfen Produkte in dieser Kategorie nicht nahelegen, Kunden bei einem sichereren Alkoholkonsum zu unterstützen.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Alkoholtester sind verboten.

6.3.4 Heilmittel und Behandlungen gegen Alkoholkater

Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen Richtlinien für alkoholische Produkte dürfen Produkte dieser Kategorie keine medizinischen Behauptungen aufstellen, wie zum Beispiel „Kater heilen“, oder behaupten, dass die Inhaltsstoffe dies tun.

Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: Heilmittel bzw. Behandlungen gegen Alkoholkater sind verboten.

6.4 Kosmetikprodukte

Produkte in dieser Kategorie dürfen Folgendes nicht:

  • Fragen stellen oder den Kunden direkt ansprechen, z. B. mit „Sie/Ihr“ („Schämen Sie sich für Ihr Aussehen? Dann probieren Sie unser Produkt aus.“).
  • Behaupten, eine normale Körperfunktion oder einen normalen Körperzustand dauerhaft zu ändern.
  • Behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
  • Vorher/Nachher-Bilder oder -Videos enthalten.
  • Direkt auf private, intime oder vertrauliche körperliche Verfassungen anspielen.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Produkte dürfen keine gesundheitsbezogenen oder therapeutischen Aussagen machen und dürfen nicht die Wirkung des Produkts auf den Körper beschreiben, z. B. „feuchtigkeitsspendend“ oder „Anti-Aging“.
  • Brasilien und Mexiko: Individueller Text darf weder den Gesundheitszustand noch das Produkt selbst beschreiben. Individueller Text darf nur die Marke, den Produktnamen und den CTA enthalten.
  • Singapur:
    • Schönheitsprodukte, die behaupten, eine physiologische Wirkung auf den Körper zu haben, müssen auf der Produktverpackung entsprechende Belege aufweisen.
    • Haarwuchsmittel und Laser-Haarentfernungsprodukte sind verboten.

6.5 Kindersicherheit

  • Produkte für Kinder dürfen keine unsichere Gebrauchsweise des Produkts zeigen. Zum Beispiel müssen Planschbecken oder andere Produkte, die die Sicherheit des Kindes bei unsachgemäßem Gebrauch gefährden können, bei der Nutzung unter Aufsicht von Erwachsenen gezeigt werden.

6.6 Hanfprodukte

  • Stores für Hanfprodukte dürfen nicht mit illegalem Drogenkonsum in Verbindung gebracht werden und dürfen diesen nicht fördern. Darunter fällt der Gebrauch von Marihuana- oder Cannabis-Bildern.
Länderspezifische Anforderungen
  • Brasilien, Indien, Saudi-Arabien, Singapur und Vereinigte Arabische Emirate: Einnehmbare Hanfprodukte sind verboten.

6.7 Säuglings- und Babyprodukte

Stores für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung dürfen keine Werbeaussagen oder Botschaften enthalten, die vom Stillen abraten oder die behaupten, dass das Produkt ein Ersatz für das Stillen sein kann.

Säuglingsanfangsnahrung wird in Australien, Mexiko und Singapur als Nahrung für Säuglinge zwischen 0 und 12 Monaten und in anderen Ländern für Säuglinge zwischen 0 und 6 Monaten definiert.

Folgenahrung wird in Australien, Mexiko und Singapur als Nahrung für Säuglinge ab 12 Monaten und in anderen Ländern für Säuglinge zwischen 6 und 12 Monaten definiert.

Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Säuglingsanfangsnahrung ist unter folgenden Bedingungen zulässig:
    • Hero-Bilder dürfen nur den Markennamen und das Markenlogo enthalten.
    • Marketinginhalte, einschließlich Bilder und Videos, sind verboten.
    • Produkte sind nur in einem Produktraster, einer Produktvorstellung und Produktkacheln zulässig.
  • Brasilien: Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Produkte für die Säuglingsernährung wie Babyflaschen sind unter den folgenden Bedingungen zulässig:
    • Hero-Bilder müssen einen weißen Hintergrund haben und dürfen nur den Markennamen oder das Markenlogo enthalten.
    • Hero-Bilder müssen den obligatorischen rechtlichen Haftungsausschluss enthalten: „O aleitamento materno evita infecções e alergias e é recomendado até os 2 anos de idade ou mais.“ (Stillen beugt Infektionen und Allergien vor und wird bis zum 2. Lebensjahr und darüber hinaus empfohlen.)
    • Marketinginhalte, einschließlich Bilder und Videos, sind verboten.
    • Produkte sind nur in einem Produktraster, einer Produktvorstellung und Produktkacheln zulässig.
  • Indien: Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Produkte für die Säuglingsernährung wie Babyflaschen sind unter den folgenden Bedingungen zulässig:
    • Hero-Bilder müssen einen weißen Hintergrund haben und dürfen nur den Markennamen oder das Markenlogo enthalten.
    • Marketinginhalte, einschließlich Bilder und Videos, sind verboten.
    • Produkte sind nur in einem Produktraster, einer Produktvorstellung und Produktkacheln zulässig.
  • Mexiko: Säuglingsanfangsnahrung ist unter folgenden Bedingungen zulässig:
    • Das Hero-Bild muss den obligatorischen Haftungsausschluss enthalten – „LA LECHE MATERNA ES EL MEJOR ALIMENTO PARA EL BEBÉ.“ (Muttermilch ist die beste Nahrung für Säuglinge.)
  • Singapur: Säuglingsanfangsnahrung ist unter folgenden Bedingungen zulässig:
    • Hero-Bilder müssen einen weißen Hintergrund haben und dürfen nur den Markennamen oder das Markenlogo enthalten.
    • Marketinginhalte, einschließlich Bilder und Videos, sind verboten.
    • Produkte sind nur in einem Produktraster, einer Produktvorstellung und Produktkacheln zulässig.
  • Sweden: Infant Formula and Follow on Formula are permitted in Stores with the following conditions:
    • Hero images must only contain the brand name and brand logo.
    • Marketing content, including images and video are prohibited.
    • Products are permitted in Product Grid, Product Showcase and Product Tiles only.

6.8 Messer

Messer, deren Hauptzwecke Kampf- oder militärische Zwecke, Selbstverteidigung oder die Förderung von gewalttätigem Verhalten sind oder die als solche vermarktet werden, sind verboten. Hierzu zählen Zombiemesser, Bowiemesser, Kampfmesser, Jagdmesser, Wurfmesser, Dolche, Stiefelmesser, Springmesser, (Nah-)Kampfmesser, Fallmesser, Bajonette, Drop-Point-Messer (nur Mexiko), Schwerter, Selbstverteidigungsmesser und Ninja-Sterne.

Länderspezifische Anforderungen

In Indien, Saudi-Arabien, den Niederlanden, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich sind nur Küchenmesser, Besteck und Tafelsilber erlaubt.

6.9 Gesundheitswesen – Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente), Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Geräte

Stores für Gesundheits- und Wellnessprodukte wie nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Nahrungsergänzungsmittel sowie Medizinprodukte dürfen Folgendes nicht:

    • Behaupten, eine Krankheit oder Sucht zu diagnostizieren, zu heilen, zu lindern, zu behandeln oder zu verhindern.
    • Vorher/Nachher-Bilder oder -Videos enthalten.
    • Direkt auf private, intime oder vertrauliche körperliche Verfassungen anspielen.
    • Kunden vom Besuch einer qualifizierten medizinischen Fachkraft abraten.
    • Unrealistische oder nicht damit zusammenhängende Aussagen über die Wirksamkeit des Produkts machen.

Stores für nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Nahrungsergänzungsmittel (einschließlich Vitaminen) dürfen außerdem Folgendes nicht:

  • Stores for OTC drugs and supplements (including vitamin ads) must not claim that non-prescription drugs are as effective as prescription drugs.
  • Stores for air-purifying or particulate-filtering respirators, also known as respirators or PPE face masks, must comply with and indicate the industry-approved designation (for example, AS/NZ 1716:2012 in Australia, ABNT/NBR 13698:2011 in Brazil, EN 149 in Europe, JMHLW-Notification 214, 2018 in Japan and NIOSH in the US) that exactly matches the promoted product. Stores for non-respirator face masks, surgical masks, and cloth masks, are permitted except when they contain misleading or false claims (such as alphanumerical designations outside of approved standards).
  • Drugs and supplements intended for pets must be clearly identified.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Produkte dürfen keine gesundheitsbezogenen oder therapeutischen Aussagen machen und dürfen nicht die Wirkung des Produkts auf den Körper beschreiben
  • Brasilien:
    • Milchprodukte müssen den obligatorischen Haftungsausschluss enthalten.
    • Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die vorgeben, Mahlzeiten zu ersetzen, zu übermäßigem Konsum ermutigen, behaupten, den sozialen Status oder die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern, sind verboten.
    • Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte sind verboten.
  • Japan:
    • Stores, die pharmazeutische Produkte enthalten, dürfen keinen Call-to-Action (CTA) enthalten.
    • Store-Komponenten, die es ermöglichen, ein Produkt in den Einkaufswagen zu legen, sind für pharmazeutische Produkte verboten.
    • In Stores müssen der Produktname und die Arzneimittelklasse des Produkts angegeben werden.
    • Arzneimittelähnliche Produkte müssen im Store eindeutig gekennzeichnet werden.
  • Mexiko: Individueller Text darf weder den Gesundheitszustand noch das Produkt selbst beschreiben. Individueller Text darf nur die Marke, den Produktnamen und den CTA enthalten.
  • Niederlande: Stores für nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte dürfen keine finanziellen Anreize für den Kauf enthalten. Zum Beispiel Verkaufsförderung, direkte oder indirekte Preisangebote, Gutscheine oder Erstattungsaktionen.
  • Saudi-Arabien: Nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Medikamente) und Geräte, Nahrungsergänzungsmittel und Produkte zur Raucherentwöhnung sind verboten.
  • Singapur:
    • Zugelassene Medizinprodukte müssen eine Genehmigung der Gesundheitsbehörde und einen entsprechenden Nachweis auf der Produktdetailseite oder der Produktverpackung haben.
    • Produkte zur Raucherentwöhnung sind verboten.
  • Sweden: Stores for all smoking cessation products must include the disclaimer "18+".
  • Vereinigtes Königreich: Anzeigeninhalte für Tabletten oder Kapseln, die Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol enthalten, dürfen nicht den Kauf von mehr als einer Packung fördern; zum Beispiel durch Angebote für Mehrfachkäufe wie „2 für 1“. Rabatte auf Einzelpackungen sind zulässig, sofern der Anzeigentext nicht ausdrücklich auf den Kauf mehrerer Packungen hinweist.

6.9.1 Testkits für zu Hause

Erlaubt sind Stores für Testkits für zu Hause, die Angaben zur Abstammung und professionelle gesundheitsbezogene Informationen enthalten, die aber nicht den Anspruch erheben, eine Krankheit, einen Zustand oder ein Leiden zu diagnostizieren, zu behandeln oder deren bzw. dessen Risiken zu bewerten. Sie dürfen nur Produkte bewerben, die alle lokalen Vorschriften der Orte einhalten, an denen Ihre Anzeigen geschaltet werden. Es liegt in Ihrer Verantwortung, alle erforderlichen Zulassungen oder Genehmigungen von lokalen Aufsichtsbehörden für den Verkauf, den Vertrieb oder die Werbung der Produkte, die Sie auf Amazon bewerben möchten, einzuholen.

Folgende Produkte sind unter anderem zugelassen: Kits zur Diabetes- und Blutzuckerkontrolle, Blutdruckmessgeräte, Kits zur Herkunftsanalyse, DNA-Analyse und zur persönlichen genetischen Profilerstellung, Urinanalyse-Kits, Stechhilfen (nur für medizinische Zwecke), Schwangerschafts- oder Fruchtbarkeitstests. Diese Produktkategorien unterliegen den länderspezifischen Anforderungen, einschließlich der folgenden:

Länderspezifische Anforderungen
  • Australien, Brasilien und Saudi-Arabien: Alle Produkte in dieser Kategorie sind verboten.
  • Frankreich: Testkits für Herkunftsanalysen, DNA-Analysen und zur genetischen Profilerstellung sind nicht erlaubt.
  • Japan: Einschränkungen gelten für Testkits für zu Hause.

6.9.2 Medizinprodukte

  • Werbung für nicht verschreibungspflichtige Gesundheits- und Kosmetikprodukte darf nicht behaupten, dass diese so wirksam wie verschreibungspflichtige Produkte sind.

6.9.3 Gewichtsabnahme

Inhalte dürfen den Kunden nicht direkt ansprechen, wie zum Beispiel „Fällt es Ihnen schwer, eine Diät einzuhalten?“ oder unrealistische oder übertriebene Behauptungen aufstellen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

  • Dass Kunden durch die alleinige Anwendung des Produkts oder ohne Einhaltung eines kalorienreduzierten Ernährungs- und Trainingsprogramms eine Gewichtsabnahme erzielen können.
  • Dass diese Ergebnisse für jeden wirksam oder dauerhaft sind.
  • Spezifikation, wie viel Gewicht der Kunde in einem bestimmten Zeitraum verlieren wird.
  • Erheblichen Gewichtsverlust in Aussicht stellen, egal was oder wie viel der Kunde isst.
  • Dass ein Kunde abnimmt, indem er ein Produkt am Körper trägt oder in die Haut einreibt.
Länderspezifische Anforderungen
  • Australien: Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Hautcremes zur Gewichtsabnahme und Behauptungen im Zusammenhang mit Gewichtsverlust sind verboten.
  • Japan: Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die gesundheitsbezogene Angaben machen, müssen das entsprechende Etikett (z. B. „Gesundheitsförderndes Nahrungsmittel“) und die entsprechende Erklärung auf der Produktverpackung enthalten.
  • Mexiko und Saudi-Arabien: Produkte zur Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, zum Muskelaufbau und ähnliche Produkte sind verboten.

6.10 Politische Produkte

Wir akzeptieren keine Inhalte oder Produkte in Verbindung mit politischen Kampagnen, Wahlen oder politischen Themen, die öffentlich diskutiert werden, die sich für oder gegen einen Politiker oder eine politische Partei einsetzen oder die einen Politiker persönlich angreifen.

6.11 Sexuelles Wohlbefinden

Die Werbung für Produkte für sexuelles Wohlbefinden ist zulässig, sofern die Stores die folgenden Anforderungen einhalten:

  • Die oben genannten Richtlinien für „Verbotene Inhalte“ einhalten.
  • Sich auf die medizinischen Eigenschaften des Produkts (wie Geburtsvorbeugung oder zur Vorbeugung von Krankheiten oder allgemeiner Markenaufbau) konzentrieren.
  • Es dürfen keine Behauptungen über Produkte gemacht werden, die sich auf die Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit oder der Libido beziehen.
  • Die Produkte dürfen nicht ausdrücklich auf private, intime oder vertrauliche körperliche oder Gesundheitszustände oder intime Körperfunktionen oder Leiden Bezug nehmen.

Produkte für das sexuelle Wohlbefinden dürfen nicht zusammen mit anderen Produkten gezeigt werden. Werbetreibende, die möglicherweise verschiedene Produkte verkaufen, die nicht miteinander im Zusammenhang stehen, müssen Produkte für das sexuelle Wohlbefinden in einer entsprechend betitelten Unterseite im Store platzieren, z. B. unter „Sexuelles Wohlbefinden“.

Länderspezifische Anforderungen
  • Singapur:
    • Stores für Kondome dürfen keine sexuell aufreizenden Inhalte enthalten.
    • Gleitmittel sind in Stores nicht erlaubt.

6.12 Sport- und Freizeitprodukte

Stores für Sport- und Freizeitprodukte dürfen Folgendes nicht:

  • Kunden darin bestärken, weniger wachsam oder verantwortungsbewusst mit der eigenen Gesundheit und Sicherheit umzugehen.
  • Gewalttätiges oder unsoziales Verhalten dulden oder unterstützen.
  • Kunden täuschen, unter anderem durch die Darstellung der Produkte als sicher, wenn diese im Allgemeinen ohne angemessene Sorgfalt und Vorsichtsmaßnahmen als unsicher gelten.

6.12.1 Richtlinien für Bilder

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Richtlinien für die Annahme von Inhalten und Bildern müssen Stores für Sport- und Freizeitprodukte, die Bilder von Waffen oder Waffenzubehör enthalten, Folgendes erfüllen:

  • Sie müssen sich auf das Waffenzubehör und nicht auf die Waffe selbst konzentrieren.
  • Sie dürfen die Waffe nicht in Verwendung oder kurz vor dem Einsatz zeigen (z. B. darf eine Anzeige für ein Waffenholster nicht die gezogene Waffe oder den Vorgang des Ziehens der Waffe zeigen).
  • Sie dürfen keine Produkte oder Zubehörteile enthalten, die überflüssig sind oder in keinem Zusammenhang mit dem Hauptprodukt stehen. Zum Beispiel darf für ein Waffenholster kein Kampfmesser gezeigt werden.

6.12.2 Annahme von Produkten

Folgende Produkte sind in Stores erlaubt:

  • Softair-Zubehör wie Masken und Handschuhe.
  • Pfeilauflagen, Dartpfeil-Flights, Bogensehnen.
  • Ferngläser, Fernrohre und monokulare Nachtsichtgeräte.
  • Köder.
  • Taschenlampen.
  • Wild- und Jagdkameras.
  • Tragbare Spektive.
  • Paintball-Masken, -Kopfschutz und -Schutzbrillen.
  • Entfernungsmesser.
  • Ziele.
  • Aufbewahrungsmöglichkeiten für Munition wie Behälter und Schränke.
  • EDC/multifunktionale/taktische Stifte.
  • Waffenreinigungssets.
  • Waffenholster.
  • Waffenschränke.
  • Für Kampfeinsätze vorgesehene Paracords, Taschen und Koffer.
Länderspezifische Anforderungen

Brasilien: Spielzeugschaumpistolen und Zubehör sind erlaubt, sofern sie nicht realistisch sind.

Indien, Niederlande und Singapur: Spielzeugwaffen sind erlaubt, sofern sie nicht realistisch sind.

Mexiko und Saudi-Arabien: Alle Waffen und jegliches Waffenzubehör sind verboten.

Folgende Produkte sind nur in den USA zugelassen:

  • Softair-Waffen und Munition.
  • Pfeilspitzen.
  • Luftpistolen und Munition.
  • Pfeil und Bogen.
  • Armbrüste.
  • Gewehrauflagen und Schießsäcke.
  • Waffentragegurte.
  • Laser-, ausziehbare und nicht ausziehbare Zielvorrichtungen für Waffen.
  • Paintball-Waffen und Munition.
  • Pfeffersprays.
  • Zielstöcke.
  • Schleudern.
  • Elektroschocker.
  • Taser.

7. Amazon-Markenzeichen

7.1 Amazon-Marken, -Produkte und -Dienstleistungen

Amazon-Logos und Verweise auf Amazon-Produkte und -Dienstleistungen sind in den Stores verboten. Dazu gehören:

  • Amazon-Logos.
  • Amazon-Logos und Benutzeroberflächenelemente wie „In den Einkaufswagen“ oder Elemente, die diese nachahmen.
  • Amazon-Referenzen wie „Der beste Store auf Amazon“, „Kaufen Sie unser Angebot auf Amazon“ oder „Der Amazon Store für Sonnenbrillen“).
  • Dynamische Kundenbewertungen, Verkaufsrankings, Preise und Einsparungen auf Amazon, es sei denn, sie sind über die Detailseite verknüpft.
  • Verweise auf Amazon-Programme wie Kindle Unlimited (siehe „Berechtigung für Programme“ unten für Ausnahmen).
  • Alexa-Kompatibilität.
    • Direkte Verweise auf Amazon-Produkte aus Kompatibilitätsgründen, z. B. „Funktioniert mit Alexa“, sind zulässig, sofern das primäre Produkt an erster Stelle in der Überschrift oder im Bild steht und korrekt auf Amazon-Produkte verwiesen wird.

Berechtigung für Programme

Wenn Sie in Ihrem Store auf das Spar-Abo oder Prime Pantry verweisen, um Ihre berechtigten Produkte hervorzuheben, müssen Sie den ursprünglichen, unveränderten Namen oder das mit diesen Programmen verknüpfte Logo verwenden. Wir erlauben keine kundenspezifischen oder verkürzten Verweise oder Logos.

Wenn Sie einen Store oder eine Seite speziell für Ihre berechtigten Produkte erstellen, dürfen Sie die Produkte nur zu Produktrastern oder zu einer Produktdetail-Vorstellung (Produktkachel mit Produktdetails in gesamter Breite) hinzufügen. Es liegt in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass alle Produkte, die in diesem Store bzw. auf dieser Seite angezeigt werden, für das zugehörige Programm registriert sind.

Alle anderen Verweise auf diese Programme in Ihrem Store müssen zu einer Store-Seite oder einer anderen Landing Page führen, die nur berechtigte Produkte enthält, oder zur Startseite des zugehörigen Programms auf Amazon.

7.2 Kundenbewertungen

  • Kundenbewertungen von Drittanbietern, Sternebewertungen oder andere Elemente, die mit Amazon-Kundenbewertungen verwechselt werden könnten, sind nicht zulässig.
  • Es dürfen keine Änderungen an Amazon-Kundenbewertungen vorgenommen werden. Das gilt auch für eine Korrektur von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern. Bewertungen mit groben Schreibfehlern oder signifikanten grammatischen Fehlern sollten nicht verwendet werden.
    • Verwenden Sie Auslassungspunkte („...“), um unerwünschte Teile einer Kundenbewertung zu umgehen. Auslassungen dürfen die Bedeutung der Bewertung nicht verändern.
    • In einer Kundenbewertung dürfen maximal drei Auslassungen gemacht werden: eine zu Beginn der Bewertung, eine in der Mitte und eine am Ende.
  • Amazon-Kundenbewertungen dürfen den Kundennamen nicht enthalten.
  • Amazon-Kundenbewertungen müssen auf der zugehörigen Detailseite überprüft werden können.
Länderspezifische Anforderungen
  • Japan: Kundenbewertungen sind verboten