Falls Sie es verpasst haben: Amazon Advertising bei SMX East

6. DEZEMBER 2017

24.–26. Oktober, New York: Amazon Advertising nahm an SMX East teil, einer jährlichen Veranstaltung für Profis im Suchmarketing. Colleen Aubrey (Vize-Präsidentin, Performance Advertising) hielt Vorträge zum Produktangebot von gesponserte Anzeigen (ehemals Amazon Marketing Services bzw. AMS), der kundenorientierten Kultur von Amazon und den besten Werbestrategien an Feiertagen. Hier haben wir die wichtigsten Punkte dieser Vorträge zusammengefasst.

  1. Käufer durchstöbern Amazon, um Produkte zu finden und zu kaufen: Viele Kunden verwenden die Suchfunktion, um Produkte auf Amazon zu finden, und 92 % der Kunden, die zuerst auf Amazon nachschauen, tätigen ihren endgültigen Einkauf auch auf Amazon.1 Wie hängt das mit Werbung zusammen? Sie müssen eine starke Einzelhandelspräsenz auf der Website haben. Ihre Produkte sollten auf Lager sein und auf Produktdetailseiten mit hochwertigen Bildern, genauen Informationen, einer guten Kundenbewertung und vielen Kundenrezensionen überzeugen. Aubrey sagte hierzu: „Werbung wird ein Produkt nicht besser machen, wenn Kunden es einfach nicht haben wollen.“ Seien Sie sich dem bewusst und entscheiden Sie sich nur für Ihre besten Produkte zu werben. Agenturkunden sollten eng mit ihren Einzelhandelspartnern zusammenarbeiten, um sicherzugehen, dass diese sich erfolgsversprechend ausrichten.
  2. Ein Live-Blick auf Stores: In einem Vortrag hat Aubrey dem Publikum einen erstklassigen Store auf Amazon vorgestellt, der Video, auffällige Lifestyle-Bilder und saisonale Produktgestaltungen beinhaltet. Stores ist eine neue, kostenlose Self-Service-Lösung, mit der Marken ein umfassende, dedizierte und markenorientierte Zielseite auf Amazon erstellen können. Traffic kann sowohl von den Seitenlinien als auch von Sponsored Brands (Headline Search Werbeanzeigen)-Kampagnen zu den Stores weitergeleitet werden. Aubrey erklärte, dass die Integration von Stores als Werbemittel Marken eine leistungsfähige Möglichkeit bietet, Kunden ihre Produktauswahl, Unternehmensgeschichte und einzigartige Funktionen vorzustellen — alles in einer zusammenhängenden, leicht zu navigierenden Web-Umgebung.
  3. Manuell ausgerichtete Sponsored Products-Kampagnen bieten hierbei einen wichtigen Vorteil: Wenn eine Marke sich für das manuelle Targeting bei ihren Sponsored Products-Kampagnen entscheidet, d. h. sie wählt ihre eigenen Keywords aus, kann sie eine Funktion namens Bid+ nutzen. Diese Funktion erhöht die Gebote dynamisch um bis zu 50 %, was die Chancen erhöht, dass eine Anzeige oben bei den Suchergebnissen erscheint, was wahrscheinlich zu einer Conversion führt. Oben in den Suchergebnissen zu erscheinen, ist eine sehr nützliche und prominente Platzierung, die es Kunden erleichtert, Produkte zu finden.
  4. Black Friday und Cyber Monday sind wichtig, aber auch der Rest der Saison: Die Weihnachtszeit auf Amazon läuft bis Ende Dezember, mit vielen Angeboten, die erst nach den obengenannten Spitzentagen verfügbar sind. Wie sollten sich Marken darauf einstellen? Aubrey hatte dazu drei Tipps: Wählen Sie die „Always-On“-Strategie, um auch nach den großen Angebotstagen sichtbar zu sein, achten Sie besonders auf Ihre Kampagnenbudgets, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen während der gesamten Saison erscheinen, und bewerben Sie Ihre zu den Feiertagen passenden Angebote — einschließlich Blitzangebote, Angebot des Tages und mehr — mit zielgerichteten Kampagnen. Denken Sie außerdem daran, dass Kunden nach den Feiertagen gerne Geschenkgutscheine einlösen. Überlegen Sie daher, Ihre Kampagnen bis in den Januar laufen zu lassen.

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1Quelle: PowerReviews, Mapping the Path-to-Purchase, Juni 2016